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Nordend / Riedberg Pennäler gehen auf Sendung

Der Hessische Rundfunk hilft der beim Aufbau von Schülerradios. Die HR-Moderatoren üben mit den Heranwachsenden.

Live „on air“ gehen, selbst moderieren, schneiden, Umfragen sammeln, alles mit der Hilfe von Radio-Experten und professionellem Equipment: Das können die Schüler des Gymnasiums Riedberg und der I.E. Lichtigfeld-Schule im kommenden Schuljahr im Rahmen des Projektes „school.fm“. Beide Schulen haben sich erfolgreich beim Kooperationsprojekt vom Hessischen Rundfunk und der Hessischen Lehrkräfteakademie beworben und werden ein Schuljahr lang ihr eigenes Schulradio aufbauen.

Dafür bekommen sie vom HR nicht nur professionelle Technik zur Produktion ihres Radioprogramms gestellt, sondern werden ebenfalls sowohl im Umgang mit der nötigen Software, der inhaltlichen Vorbereitung, Durchführung und Moderation geschult.

So besucht etwa HR3-Moderatorin Ariane Wick die Schulen und bereitet die Kinder mit individuellen Übungen darauf vor, komplett selbstständig auf Sendung zu gehen: „Im Team wird geschrieben und geschnitten wie im richtigen Radioalltag, und dann sind wir alle ganz aufgeregt vor der ersten Live-Sendung“, fasst sie den Prozess zusammen.

Radio fürs Schuljubiläum

Am Gymnasium Riedberg soll das Projekt zunächst in den zukünftigen achten und neunten Klassen als AG angeboten werden, sagt der für die Schulradiogruppe verantwortliche Lehrer Alexander Hanel. Doch nach seiner Vorstellung soll es dabei nicht bleiben. Das langfristige Ziel sei, „eine feste Journalistengruppe an der Schule zu etablieren, die Schul-Radiobeiträge in regelmäßigen Abständen produziert, aber darüber hinaus auch mal DJ bei Schulveranstaltungen, Videoreporter oder Berichterstatter an der Schule sein können“, schildert er seine Idee.

Da im kommenden Jahr zudem das zehnjährige Schuljubiläum anstehe, schwebe ihm im Rahmen der zukünftigen Radio-AG bereits ein spezielles Radioevent vor, welches „eine Art Rückschau mit Interviews und Hintergrundberichten zum ersten Jahrzehnt des Schulbestehens liefert“.

Diese langfristige Perspektive ist auch Markus Pleimfeldner, Koordinator des Netzwerk Rundfunk und Schule beim HR und Verantwortlicher für das Projekt school.fm wichtig. Er betont, dass es sich bei dem Projekt, das mittlerweile in die dritte Runde gehe, um eine nachhaltige Arbeit handele, welche „sich auch in das Mediencurriculum der jeweiligen Schule einfügen soll“. Und dazu gehöre eben auch, dass mit dem Projekt nicht nur das technische Handwerkszeug vermittelt werden soll. „Wir wollen auch zeigen, dass Journalismus ein hohes Gut ist, welches mit viel gründlicher und aufwendiger Arbeit verbunden ist“, so Pleimfeldner.

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