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Kalbach-Riedberg Eltern fordern mehr Kitaplätze

Die Eltern im Frankfurter Norden klagen, dass es zu wenig Betreuungsplätze für ihre Kinder gibt. Die CDU bittet nun den Magistrat, dafür zu sorgen, dass der Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kitaplatz erfüllt wird.

Kinderbetreuung in Frankfurt
Im Frankfurter Norden fehlen Kita-Plätze. (Symbolbild) Foto: dpa

Das Thema Betreuungsplätze hält den Ortsbeirat 12 auf Trab. Zuletzt klagten mehrere Eltern über einen drohenden Mangel an Kindergartenplätzen. In einem Antrag für die Gremiumssitzung am heutigen Freitag bittet die CDU den Magistrat nun sicherzustellen, dass der Rechtsanspruch erfüllt wird und sämtliche Familien in den Stadtteilen Kalbach und Riedberg einen wohnortnahen Platz erhalten.

Auf der Tagesordnung steht auch ein Antrag der SPD. Darin bittet sie um Auskunft, wie die fehlenden Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren bei einer Unterversorgung in den örtlichen Kitas ausgeglichen werden können. Darüber hinaus soll der Magistrat mitteilen, wie die derzeitige Betreuungssituation ist.

Mehrere Eltern hatten in der April-Sitzung des Ortsbeirats berichtet, dass ihre Kinder im Sommer keinen Kitaplatz erhalten (die FR berichtete). Die SPD fragte daraufhin beim Stadtschulamt nach und stellte fest, dass im Ortsbezirk tatsächlich Plätze fehlen werden. Auch die CDU will erfahren haben, dass wohl ein deutlicher Engpass besteht. So habe es zuletzt allein auf dem Riedberg einen Zuwachs von 100 Kindergartenkindern gegeben.

Um die Plätzevergabe zu regulieren, gibt es die Anmeldungsplattform Kindernet. Seit Dezember 2015 können Eltern ihren Nachwuchs nur noch online für einen Betreuungsplatz vormerken lassen. Im Kindernet sind alle Kitaplätze der Stadt gebündelt. Die Einrichtungen wählen die Familien aus, denen sie ein Gespräch zum Vertragsabschluss anbieten. Dabei müssen sie Vergabekriterien der Stadt berücksichtigen.

„Kindernet“ optimieren

Viele Eltern hätten gehofft, so die CDU, dass damit die alljährlichen Angstmonate April, Mai und Juni endlich der Vergangenheit angehören. „Doch leider scheint der reibungslose Ablauf noch nicht möglich, wie Eltern dem Ortsbeirat berichteten.“ Die CDU bittet den Magistrat nun, das Portal voll funktionstüchtig zu machen, damit Eltern es sorgenfrei nutzen können.

Tatsächlich kommt der Vorteil des Systems für die Stadt noch nicht zum Tragen. Eigentlich sollte auf einen Blick erkennbar sein, wie die Anmeldewünsche und der Platzbedarf in den einzelnen Stadtteilen sind. Doch die Daten können noch nicht entsprechend ausgelesen werden. Deshalb arbeitet die zuständige Software-Firma derzeit mit Hochdruck daran, dass es funktioniert, wie Sabrina Mannebach, Referentin im Bildungsdezernat, auf Anfrage bestätigt.

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