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Heddernheim Platzmangel in Heddernheimer Grundschule

Container auf dem Pausenhof: Weil in der Robert-Schumann-Grundschule Räume fehlen, sind einige Klassen im Lehrer- und Musikzimmer untergebracht.

Die Robert-Schumann-Schule hat keine Kapazitäten mehr: Zwei Klassenräume fehlen, der Schulhof und die Mensa sind zu klein und auch den Inklusionsgruppen und der Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB) mangelt es an Platz. Der Schulelternbeirat bittet die Stadt mit einer Unterschriftenaktion eine dauerhafte Erweiterung der Grundschule zu planen.

In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 8 stand das Thema zur Debatte. Die Grünen hatten einen entsprechenden Antrag eingebracht. Die Kinderbeauftragte Sandra Schmidt rief dazu auf, die Schulleitung über leerstehende Gewerbeflächen zu informieren. Zwar sollen ab den Sommerferien zwei Container für die zwei derzeit notdürftig im Lehrerzimmer und im Musiksaal untergebrachten Klassen auf dem Schulhof aufgestellt werden, das sei im Hinblick auf die steigenden Schülerzahlen jedoch nicht ausreichend und könne nur eine vorübergehende Lösung sein.

„Der Schulhof ist dafür zu klein“, sagt Schulleiterin Waltraud Legner. Die Container würden die Pausensituation bei rund 330 Kindern schwierig gestalten. Sie ist unzufrieden, spricht von einer Notsituation. Die Lehrer müssten sich aufgrund fehlender Räumlichkeiten für Absprachen im Kopierraum treffen und das Musikzimmer könne nicht mehr als solches genutzt werden.

Machbarkeitsstudie lässt auf sich warten

Die Stadt hat eine Machbarkeitsstudie zugesagt, diese lässt allerdings auf sich warten. Lenger sagt: „Diesbezüglich werden wir vertröstet.“ Mit den längst erwarteten Ergebnissen sei frühestens im Sommer 2019 zu rechnen.

Im Zuge der Studie soll unter anderem geprüft werden, ob die auf dem Schulgelände in der Heddernheimer Kirchstraße 13 gelegene Mietwohnung, die zuvor von der Stadt an den Hausmeister der Schule vermietet wurde und inzwischen leer steht, umgebaut werden könnte. Für Klassenzimmer seien die Räume zwar zu klein, aber Gruppen der ESB oder Inklusionskurse könnten dort untergebracht werden.

Im Gespräch seien laut der Kinderbeauftragten eine ehemalige Gewerbefläche in der nahe gelegenen Habelstraße sowie Räume der Freiwilligen Feuerwehr in der benachbarten Dillgasse. In jedem Fall müsse bald eine Lösung gefunden werden, denn durch die stetig steigenden Schülerzahlen würde sich das Problem noch zuspitzen, meint auch die Antragstellerin Gesa Aden Grüne.

Schon jetzt wird der dritte Jahrgang aufgrund der Raumnot dreizügig geführt, obwohl genug Kinder für vier Klassen auf der Schule sind. Auch weitere Betreuungsplätze für Grundschulkinder werden benötigt. Die Versorgungsquote in Heddernheim liege laut Grünen-Fraktion derzeit bei nur 48 Prozent.

Mit dem Antrag bittet nun auch das Stadtteilgremium den Magistrat, eine dauerhafte Erweiterung der Räumlichkeiten zu planen und umzusetzen.

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