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Heddernheim Lotusmalerei in Heddernheimer Höfen lernen

In den Heddernheimer Höfen hat das bundesweit einzige Atelier für Lotusmalerei eröffnet.

Heddernheimer Höfe
Lotusblütenmalerin Peggy Norbisrath bei der Arbeit in den Heddernheimer Höfen. Foto: Rolf Oeser

Frankfurt ist seit Ende September um eine Attraktion reicher: Im Kreativquartier Heddernheimer Höfe hat Peggy Norbisrath mit ihrer Himapan Gallery das bundesweit erste Angebot für Lotusmalerei geschaffen. Bei der Kunstform aus Asien werden getrocknete Lotusblätter ausgemalt, die zuvor in teils verschachtelten Mustern auf eine Leinwand geklebt wurden.

Die Rohlinge bezieht Norbisrath direkt aus Thailand: „Das Kleben der Blätter ist eine mühsame Tätigkeit, die dort komplett in Handarbeit gemacht wird“, sagt die 45-Jährige, die selbst in Bangkok die Kunst der Lotusmalerei erlernt hat. Für die frühere Projektleiterin war die Eröffnung ihrer Galerie ein wichtiger Schritt zu mehr Berufszufriedenheit: „Ich war immer schon froh, wenn ich statt mit dem Computer mit den Händen arbeiten konnte“, sagt Norbisrath. „In meinem alten Beruf fühlte ich mich deshalb oft eingeschränkt und brauchte einfach mehr Raum für Kreativität.“

Diese Erfahrung würden heutzutage viele Menschen machen. Aus diesem Grund sieht Norbisrath den Schwerpunkt ihrer Galerie in den Heddernheimer Höfen auch darin, anderen Menschen durch Workshops und Seminaren einen Raum zum Ausleben ihrer Kreativität zu bieten. „Mir ist es wichtig, dass meine Gäste sich wohlfühlen und merken, dass jeder kreativ sein kann“, sagt Norbisrath. Die Lotusmalerei sei daher besonders für Anfänger geeignet, da schon ein Drei-Stunden-Workshop genüge, um ein erstes eigenes Bild mit Ölfarben zu bemalen.

„Die Schwierigkeit ist ähnlich hoch wie bei Malen nach Zahlen“, erklärt Norbisrath. Neben dem reinen Ausmalen der Blätter mit verschiedenen Farben können durch verschiedene Techniken mit Pinseln und Schwämmen auch zahlreiche Effekte wir Schattierungen oder kunstvolle Farbübergänge geschaffen werden. „Viele Menschen denken, dass sie keine Kunst machen könnten“, sagt die Galeriebesitzerin. „Durch die Lotusmalerei gibt es aber einen sehr leichten Zugang, um kreativ zu werden.“

Norbisrath selbst hat die asiatische Kunstform über eine Freundin, die in Vietnam lebt, kennengelernt und war begeistert davon, welche Kunstwerke durch das geschickte Ausmalen der einzelnen Blätter entstehen können. „Bei der Lotusmalerei könnte ich fast eine Garantie geben, dass das Ergebnis schön wird“, sagt Norbisrath. Einen Kurs buchen muss man bei der Himapan Gallery nicht, um selbst einmal die Kunst der Lotusmalerei auszuprobieren. Interessenten können während der Öffnungszeiten der Galerie einfach vorbeikommen und loslegen.

Der Standort in den Heddernheimer Höfen ist laut Norbisrath für dieses Konzept aufgrund der guten Verkehrsanbindung besonders geeignet. „Außerdem braucht der Frankfurter Norden einfach noch mehr Kreativität“, sagt Norbisrath. Bei der Lotusmalerei soll es daher nicht bleiben. Neben Firmenevents soll es in der Himapan Gallery künftig auch andere Kunstformen geben. „Wir arbeiten an einem Konzept, das wir Speed Art nennen“, sagt die Galeriebesitzerin.

Info und Öffnungszeiten im Internet: www.himapangallery.de

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