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Heddernheim „Das Konzept geht auf“

Neuer VHS-Standort in Heddernheim: „Es war richtig, hierher zu kommen“, sagt VHS-Direktorin Truda Ann Smith. Mehr als 1000 Personen haben im ersten Semester die Kurse im Nordwestzentrum besucht.

Truda Ann Smith (links) und Ute Schlagehan
Truda Ann Smith (links) und Ute Schlagehan ziehen Bilanz. Foto: Peter Jülich

Wo einst die Feuerwache Nord beheimatet war, gibt es seit Oktober einen neuen VHS-Standort. Das zweite Semester im Nordwestzentrum hat gerade begonnen. Zeit also, um Bilanz zu ziehen.

Die VHS-Direktorin Truda Ann Smith blickt positiv auf die vergangenen vier Monate am neuen Standort zurück. „Es war richtig, hierher zu kommen“, resümiert sie. Die Nachfrage sei direkt groß gewesen. Mehr als 1000 Personen haben im ersten Semester an den 133 angebotenen Kursen im Nordwestzentrum teilgenommen. „Wir waren zu 80 Prozent gebucht“, betont die Direktorin.

Der Plan, mit dem neuen Standort ein bislang nicht abgedecktes Einzugsgebiet der VHS – den Frankfurter Norden – zu erreichen, sei also aufgegangen. Auch andere Zielsetzungen sind seit der Eröffnung erfolgreich umgesetzt worden.

„Wir wollten hier am Standort von Anfang an die Vielfalt der VHS abbilden“, erklärt Smith. „Und das ist uns gelungen.“ Bereits im ersten Semester habe man alle Altersgruppen und Fachbereiche des Bildungszentrums bedienen können. Von Angeboten für Kinder, Erwachsene oder Senioren zu Themen wie Gesundheit, Gesellschaft oder Kultur – das neue Zentrum stand den etablierten Standorten in nichts nach.

Kreativer Trend: Nähen

„Besonders gut angenommen wurden die Sprachkurse, insbesondere das Angebot Deutsch als Fremdsprache“, berichtet Smith. Bei den Kreativkursen liege das Nähen im Trend.

Das neue Semester sei mit 320 Kursangeboten ebenfalls vielfältig gestartet. Rund ein Drittel der Plätze für den Zeitraum von Januar bis Juli sind schon belegt. „Einige Seminare sind komplett ausgebucht“, sagt Smith. Das Programm wird stetig weiterentwickelt und ausgeweitet. „Für das laufende Semester haben wir unser Tanzangebot erweitert“, erzählt Smith. Neu hinzugekommen sind Tango- und Hip-Hop-Workshops. Zudem gebe es neuerdings einen englischen Buchclub.

Bei der Entwicklung der Kurse berücksichtigt die VHS die Bedürfnisse der Teilnehmer. 16 Pädagogen allein am Standort Nord sind daran beteiligt, das Angebot stetig anzupassen. „Wir befinden uns immer auf Entwicklungsreise“, sagt die Direktorin. Die Begegnungen der Kursteilnehmer stünden dabei im Fokus.

„Bei uns sollen auch Menschen zusammenkommen, die sonst vielleicht nicht in Kontakt miteinander getreten wären“, betont sie. Und das Konzept geht auf, wie Ute Schlagehan, Koordinatorin am Standort Nord, beobachtet: „In den Pausen setzen sich die Kursteilnehmer oft auf einen Kaffee zusammen. Einige kommen extra früher oder bleiben nach den Seminaren länger, um sich auszutauschen.“ Von den Umbauarbeiten des Nordwestzentrums sei die VHS weniger betroffen. „Natürlich ist es an manchen Tagen laut, aber die Kursteilnehmer sind verständnisvoll“, sagt Smith. Während der Bauarbeiten wird es im VHS-Zentrum Nord zu keinen Einschränkungen kommen. „Alle Räume können genutzt und alle Kurse besucht werden“, verspricht Smith.

Für die Zukunft wünscht sich die Direktorin vom neuen Standort vor allen Dingen, dass die Kontakte, die die Kursteilnehmer untereinander geschlossen haben, bestehen bleiben. „Schön wäre es, wenn sich hier über die Jahre feste Gruppendynamiken entwickeln, wie es zum Beispiel an unserem Standort in Bockenheim der Fall ist.“

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