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Harheim Stetes Wachstum

Im Norden Frankfurts entstehen immer mehr Reihenhäuser für junge Familien. Auch in Harheim wird fleißig gebaut. Die Bewohner beobachten die Entwicklung zwiegespalten.

Harheim
In Neubaugebieten wie hier in Harheim hinkt oft die Infrastuktur den Baumaßnahmen hinterher. Foto: Andreas Arnold

Wer durch den alten Ortskern Harheims spaziert, über idyllische Wege in der Eschbachaue oder über den Alten Kirchplatz, könnte meinen, es hat sich in dem nördlichen Quartier in den vergangenen Jahren nicht viel verändert. Mit seiner dörflichen Struktur und 4761 Einwohnern zählt Harheim zu den kleinsten Stadtteilen Frankfurts. Doch dem stadtweiten Ruf nach mehr Wohnraum konnte sich auch dieses Quartier nicht entziehen.

Harheim wächst, langsam, aber stetig. Vor mehr als zehn Jahren wurde am Ortsrand Richtung Nieder-Erlenbach das Neubaugebiet Harheim Nord ausgerufen und vor wenigen Jahren fertig gestellt. Neben einer Kindertagesstätte, einem Spielplatz sowie einem Supermarkt sind dort etwa 250 Wohnungen entstanden. Überwiegend Reihenhäuser wurden gebaut, in denen hauptsächlich Familien leben, ähnlich wie im Neubaugebiet Harheim Süd, das an das neue Baugebiet in Bonames, Am Eschbachtal, grenzt. Harheim Süd zählt rund 270 neue Wohnungen.

Nach langjährigen, zähen Verhandlungen wurde zuletzt begonnen das Gewerbegebiet Im Kalk, südostlich des Urnbergweges in ein Wohngebiet umzuwandeln. Dort entstehen ebenfalls Reihenhäuser mit etwa 110 Wohnungen. Spekuliert wurde zuletzt, ob neben dem Pfingstberg, der zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach liegt, auch die Äcker rund um Harheim bebaut werden könnten. Das wollen aber weder Ortsbeirat noch die Harheimer Bürger.

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