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Frankfurt-Riederwald Aktivisten besetzen Baum

Anwohner am Erlenbruch im Frankfurter Stadtteil Riederwald wehren sich gegen die Fällungen für den Riederwaldtunnel.

Riederwald
Zwei Aktivisten spannten Hängematten in einer Kastanie, die im Februar gefällt werden soll. Bild: privat / Sophie Frey Foto: Bild: privat / Sophie Frey

Nachdem am Erlenbruch ein Schild mit dem Hinweis auf Baumarbeiten für Montag und Dienstag aufgestellt wurde, formierte sich erneut Protest der Anwohner. Zwei Menschen befestigten Hängematten in den Kastanien und lagen darin. Die Polizei war am Morgen vor Ort.

Im Zuge der Planungen für den Riederwaldtunnel hatte das Land Hessen kürzlich angekündigt, noch in diesem Winter mit Baumfällarbeiten zu beginnen. Dabei sollen im Februar sechs Bäume im Erlenbruch gefällt werden, um dort Gas-, Wasser- und Stromleitungen zu legen. Umweltminister Tarek Al-Wazir schrieb in einem offenen Brief, dass man nur die notwendigen Bäume fälle, alle anderen blieben bis zum Tunnelbau erhalten.

Bei den Arbeiten in dieser Woche handele es sich allerdings um Astrückschnitte und Pflegemaßnahmen, sagte Hessen-Mobil-Sprecher Stefan Hodes. Die Bürgerinitiative gegen den Riederwaldtunnel verbuchte den Rückzug der Grünpfleger als Erfolg. Für den 1. Februar hat sie eine Protestaktion auf dem Römer angekündigt, dort sollen auch Unterschriftenlisten übergeben werden.

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