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Frankfurt-Nord Busse sind nicht überlastet

Traffiq informiert in der Ortsbeiratssitzung über die geänderte Linienführung der Linien 28 und 29 in Kalbach und auf dem Riedberg. U-Bahn- und Bus-Taktung sind angepasst worden.

30er Bus
„Der Fahrplan sollte passen“, sagt Christian Wagner. Foto: Rolf Oeser (Rolf Oeser )

Die Fahrten der Bus-Linien 28 und 29 sind nicht überlastet, wie einige Anwohner angaben. Entsprechende Untersuchungen hat Christian Wagner, zuständig für die Planung des Nahverkehrsangebot bei der Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, am Freitagabend in der Sitzung des Ortsbeirates 12 vorgestellt.

Im April und Mai dieses Jahres seien Zählungen auf den Strecken durchgeführt worden. Im Ergebnis stünden für die Busfahrten der Linie 29 Richtung Süden ein Mittelwert von 7,5 Personen pro Fahrt. „Das ist eine Auslastung von 13,6 Prozent.“ In Richtung Norden seien es acht Personen pro Fahrt, 15 Prozent Auslastung. „Der Spitzenwert liegt bei einer Beanspruchung von 65 Prozent der Plätze.“ Damit sei man zufrieden, schließlich seien solche Werte „traumhaft“, wie Wagner sagt.

Ferner sei die Taktung der Buslinie 29, die um fünf Haltestellen auf dem Westflügel des Riedbergs erweitert wurde, im 15-Minuten-Rhythmus ausreichend, erklärte Wagner.

Die Linie 28 indes sei auf die Schulzeiten angepasst worden. So gebe es drei Fahrten im Verlaufe des Morgens, die sich an den Schulstunden orientierten und selbiges am Mittag. Im Schülerverkehr, sagte Wagner hinsichtlich der neuen IGS Riedberg und sich dadurch verschiebenden Fahrgastzahlen, sei die Reaktionszeit der Nahverkehrsgesellschaft auf solche Veränderungen sehr kurz. Schließlich müsse gewährleistet bleiben, dass die Kinder zur Schule kämen. Insgesamt sei die Auslastung der Linie 28 aktuell aber kein Problem.

Linie 8 orientiert sich an  Studenten

Die U-Bahnlinie 9 verkehre morgens mit zwei statt einem Wagen, erklärte Wagner. Die Linie 8 orientiere sich an den Studenten. So würden im Sommer und im Winter je drei Wagen auf der Linie unterwegs sein. „Insgesamt wird die U-Bahn sehr gut angenommen.“ Ein langfristiges Thema dabei sei die Ginnheimer Kurve – eine Verlängerung der U4 auf den Riedberg. Zehn Jahre könnte die Verwirklichung aber noch dauern.

Kritik des Ortsbeirates, Bus- und U-Bahn-Taktung seine oftmals nicht angepasst, dementierte Wagner. „Der Fahrplan sollte passen.“ Gleichwohl werde er weitergeben, dass die Busfahrer warten sollten, hätte die U-Bahn eine leichte Verspätung. Ebenso verneinte Wagner eine Änderung oder gar Abschaffung der Linie 29. Natürlich werde immer geschaut, wo gespart werden könne. Doch „die Linie lassen wir so.“ In drei Jahren werde es eine Neuausschreibung für die Strecke geben.

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