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Frankfurt Marienkapelle in Harheim wird renoviert

Die Marienkapelle wird nach 22 Jahren erstmals renoviert. Die Restaurierung des kleinen Wallfahrtsortes in der Eschbachaue kostet 20.000 Euro.

Marienkapelle
Die Harheimer Marienkapelle in den Schafsgärten. Foto: Rolf Oeser

Vor 22 Jahren wurde die Marienkapelle in der Eschbachaue zum letzten Mal renoviert. Höchste Zeit, dass der kleine Wallfahrtsort im Herzen Harheims mal wieder aufpoliert wird. Im kommenden Frühjahr, April oder Mai, rechnet Grünflächenamtsleiter Stephan Heldmann mit dem Beginn der Sanierungsmaßnahmen.

Das Grünflächenamt ist als Eigentümer für das Kapellchen, das in einem kleinen Park zwischen Eschbach und Bürgerhaus steht, zuständig. Neben dem Hochbauamt müsse sich seine Behörde jedoch auch mit dem Denkmalamt verständigen, so Heldmann. „Die Kapelle selbst steht unter Denkmalschutz, deshalb müssen wir Sanierungsmaßnahmen eng mit dem Denkmalamt abstimmen“, berichtet er. Dazu müsse ein Gutachter hinzugezogen werden.

Erst, wenn ein Gutachten vorliege, könne ein Sanierungsplan erstellt und auf den Umfang der Sanierung eingegangen werden. Die Kosten schätzt das Grünflächenamt auf rund 20 000 Euro.

Dach wird neu gedeckt

Eine Kennerin, die das Kapellchen seit zwei Jahrzehnten pflegt, ihren Namen aber nicht in der Zeitung lesen will, sagt: „Der Erhalt und die Renovierung sind dringend notwendig.“ Die Frau ergänzt: „Das Dach muss neu eingedeckt werden, damit keine Feuchtigkeit eindringt.“

Außerdem müsse im Inneren des kleinen Häuschens aus Buntsandstein, in dem eine Marienstatue mit einer Jesusfigur zu sehen ist, renoviert und gestrichen werden. Auch die Marienstatue habe eine Aufpolierung nötig. Wer für die Restaurierung des Inventars zuständig ist, soll noch geklärt werden.

1763 hatte die Harheimer Bürgerin Anna Maria Baltes die Marienkapelle gestiftet. An jedem Sonntag im Mai werden dort Marien-Andachten abgehalten. Außerdem führen Prozessionen der örtlichen katholischen sowie der portugiesischen Gemeinde zu dem kleinen Gotteshäuschen, das in den letzten Jahren von Vandalismus nicht verschont geblieben ist. Graffiti-Schmierereien beseitigte das Grünflächenamt. Anlässlich des 250. Geburtstages hatte das Amt einen Weg rund um das Kapellchen betoniert.

Der Harheimer Ortsbeirat 14 hatte sich vor kurzem nach dem Stand der Planungen erkundigt. Bereits im September 2016 habe der Magistrat mitteilt, dass er den Umfang der Renovierungsarbeiten geprüft und eine Kostenschätzung beauftragt habe. Darauf hin sollte das weitere Vorgehen geprüft und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes geplant werden.

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