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Frankfurt-Heddernheim Ärger über Verkehr

Beim Rundgang mit der CDU berichten die Bürger im Frankfurter Stadtteil Heddernheim über ihre Sorgen. Die dominierenden Themen sind Raser, Falschparker und Parkplätze.

Rundgang
Rundgang mit der CDU durch den Frankfurter Stadtteil Heddernheim. Foto: Christoph Boeckheler

Ideallinie, würde man im Rennsport sagen. „Total gefährlich“, sagt Jens Vetter dazu, wie die Autofahrer um die langgezogene Kurve fahren, an der die Straße In der Römerstadt in die Heddernheimer Kirchstraße mündet. Autofahrer, sagt der 48-jährige Familienvater, würden dort regelmäßig die Kurve schneiden und den entgegenkommenden Verkehr gefährden – ob Auto-, Motorrad- oder Radfahrer.

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 8 hatte für Dienstagabend zum Rundgang durch Alt-Heddernheim eingeladen. Von den Anwohnern wollte sie wissen, was im Stadtteil besser gemacht werden kann. „Wo drückt Sie der Schuh?“, steht groß vorn auf dem Flyer, den die Fraktion in rund 600 Briefkästen in Alt-Heddernheim verteilt hatte.

Bei Jens Vetter drückt er genau hier, am Treffpunkt. Deswegen steht er wie rund 15 weitere Heddernheimer am Ende der Straße In der Römerstadt. Regelmäßiger CDU-Wähler sei er nicht, sagt Vetter. „Ich bin der Sache wegen hier.“ Aber er ist froh, dass ihm die Fraktion die Möglichkeit bietet, auf die Unfallgefahr an der Straße hinweisen zu können. Mit Erfolg: An der Verkehrsführung, das sehen alle Fraktionsmitglieder ein, muss etwas geändert werden.

Es ist das erste Mal, dass die Heddernheimer CDU zu einer Begehung eingeladen hat. Im halbjährlichen Rhythmus sollen weitere im Ortsbezirk folgen. Es geht um fehlende Mülleimer, Drogendealer auf Spielplätzen. Aber das Thema Nummer eins ist an diesem Abend der Verkehr.

Experten sollen schauen

Anwohner beklagen sich über Falschparker, Raser oder fehlende Parkplätze. Aber nicht alle Verbesserungswünsche der Heddernheimer lassen sich vereinen: Wo parkende Autos den Gehweg blockieren und Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren behindern, regt die CDU Verbotsschilder an. „Aber wo soll ich dann parken?“, fragt ein Anwohner.

Für komplexe Probleme hat auch die CDU nicht ohne Weiteres eine Lösung parat. Fraktionsmitglied Katja Klenner regt an, einen Ortstermin mit den zuständigen Ämtern anzuberaumen, um die Verkehrssituation von Experten beurteilen zu lassen.

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