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Bonames Schulbau in Bonames wird vorangetrieben

In die Planung zum Neubaugebiet Bonames-Ost kommt Bewegung: Die Realisierung von Grundschule und Gymnasium sollen beschleunigt werden.

In die Planung zum Neubaugebiet Bonames-Ost kommt Bewegung: Der Magistrat wird das bisherige Bebauungsplanverfahren in zwei getrennte Verfahren aufteilen. Hintergrund ist der „dringende Bedarf an Standorten für ein Gymnasium und eine Grundschule“.

Beide Schulen sind Bestandteil des geplanten Baugebiets, genauso wie die bis zu 1580 Wohnungen. Doch wegen der zahlreichen Verzögerungen und der Ungewissheit, wann und wie es mit der Planung weitergeht, hat der Magistrat nun die Teilung beschlossen.

Nordwestlich der Stadtbahntrasse und der Straße Auf der Steinern Straße, zwischen den U-Bahn-Stationen Bonames Mitte und Nieder-Eschbach, soll nun ein neuer Bebauungsplan mit der Nummer 293 gelten. In dessen Bereich liegen die beiden Schulen. Mit dieser Konzentration, so der Magistrat, „wird das Ziel verfolgt, eine beschleunigte Bereitstellung der Flächen und somit eine zügigere Fertigstellung der Schulen zu erreichen“.

Damit ist auch klar, dass das Gymnasium an einer anderen Stelle als bisher geplant entsteht. Im alten Plan war es südöstlich der Stadtbahn angesiedelt. Wie ein Sprecher des Stadtplanungsamtes bestätigt, bleibe die Grundschule an ihrem ursprünglichen Platz, zwischen Auf der Steinern Straße, Konrad-Duden-Weg und Heinrich-Berbalk-Straße.

Ortsbeirat zufrieden

Im Ortsbeirat nimmt man die Nachricht, die eine Reaktion auf einen Antrag des Gremiums ist, äußerst positiv auf. Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) freut sich, „dass der Magistrat erkannt hat, wie wichtig der Schulbau dort ist“. Der Bedarf sei einfach zu hoch, als dass man die Planung weiter schleifen lassen dürfe. Auch Michael Bartram-Sitzius von der SPD ist zufrieden. Der beschleunigte Schulbau sei „eine gute Nachricht für unseren Ortsbezirk“.

Bei der Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Bonames“, die sich gegen das Neubaugebiet in seiner geplanten Form einsetzt, ist dagegen von Euphorie nichts zu spüren. Sprecher Walter Welker ist offiziell noch gar nicht über die Trennung des Bebauungsplans informiert. „Allerdings geht das unseres Erachtens nach ohnehin nicht ohne eine neue, vor allem für Bonames akzeptable Verkehrslösung“, so Welker weiter. 

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