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Stadtpark Höchst Weiher soll wieder zum Blickfang werden

Die Umgestaltung des Höchster Stadtparks geht voran. Als nächstes stehen Arbeiten am zentralen Weiher auf dem Plan. Neben der Sanierung der Brücke soll auch ein Platz für ein kleines Café oder einen Kiosk hergerichtet werden.

Auch die Brücke kommt dran: Weiher im Stadtpark Höchst. Foto: Alex Kraus

Beim Höchster Stadtpark geht es voran. Seit Ende 2013 gärtnert das Grünflächenamt intensiver als sonst auf der beliebten Parkfläche im Osten des Stadtteils. Bisher haben die Fachleute vor allem den Spielplatz neu gestaltet. Das hat rund 750 000 Euro gekostet. Im zweiten Abschnitt will das Amt nun die Wege erneuern und die Brücke über den Weiher sanieren. Außerdem wollen die Planer die Parkgrenzen wieder nach historischem Vorbild anlegen.

Das betrifft etwa das heikle Thema Parkplätze. Die Stellflächen an der Straße Am Stadtpark entfallen. Sie liegen direkt auf der denkmalgeschützten Parkanlage. Der Rückbau sei mit den Vereinen abgestimmt, die die Sportanlagen nutzen und deren Besucher ihre Autos auf der Fläche abstellen. Längerfristig gesehen sollen alle Parkplätze auf das Sportgelände wandern.

2,1 Millionen Euro für den zweiten Sanierungsabschnitt fließen aus dem Förderprogramm Innenstadt Höchst. „Die Aufwertung des Stadtparks strahlt auf ganz Höchst aus, der Stadtteil wird insgesamt noch lebendiger und attraktiver“, erklärt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne).
Das Grünflächenamt versuche, bei der Sanierung des 19,2 Hektar großen Parks Belange des Denkmalschutzes mit den Anforderungen für Freizeit und Fortbewegung in Einklang zu bringen. So führen durch den Park Schulwege und eine wichtige Fahrradverbindung des Frankfurter Grüngürtels.

Hauptweg bis Sossenheim

Die Hauptwege der Parkanlage sollen drei Meter breit sein, die Nebenwege werden sich mit 1,50 Meter begnügen. Das neu gestaltete Entree im Süden bekommt einen eigenen Weg in den Park. Das erinnert an die erste Gestaltung der Grünanlage 1904. „Besonders erfreulich ist, dass die Sanierung des Hauptweges nicht an den Höchster Gemarkungsgrenzen haltmacht, sondern bis nach Sossenheim fortgeführt wird“, lobt Uwe Serke, Landtagsabgeordneter und Stadtverordneter der CDU.

Der zentrale Weiher soll wieder zum Blickfang des Parks werden. Das Grünflächenamt will nicht nur die Bogenbrücke restaurieren, sondern auch Uferstauden neu pflanzen und ein ökologisches Ufer anlegen – ohne die überstehende Holzeinfassung.
Am südlichen Weiherstrand lässt das Amt Anschlüsse für ein kleines Café oder einen Kiosk verlegen; früher gab es an dieser Stelle einen kleinen Platz.

Das Amt will auch 25 Bäume nach historischem Vorbild neu oder umpflanzen. Etwa um die Baumallee entlang der Helene-Lange-Schule wieder zu schließen. Zwei Eibengruppen müssen weichen; sie seien zu nah an die benachbarten Bäume gewachsen, so das Amt. Die Eiben ersetzt die Stadt mit niedrigeren Sträuchern – auch das soll an die ursprüngliche Parkgestaltung erinnern.

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