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Stadtentwicklung in Frankfurt Entscheidung zur Mercedes-Niederlassung steht bevor

Auf der rund 18.200 Quadratmeter großen Fläche der ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung an der Hanauer Landstraße in Frankfurt soll ein Mix aus Gewerbe und Wohnen entstehen.

Bauen in Frankfurt
Weil die Stadt wächst, wird in Frankfurt zurzeit viel gebaut. (Symbolbild) Foto: Michael Schick

Voraussichtlich im kommenden Februar wird entschieden, wie die Bebauung auf dem Areal der ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung an der Hanauer Landstraße 121-123 aussehen soll. Der Projektentwickler Lang & Cie, die städtische ABG Frankfurt Holding und die Wohnkompanie, die das Areal im Sommer gemeinsam von der Daimler Real Estate GmbH gekauft haben, sind derzeit dabei, mehrere Architekten einzuladen, Pläne zu entwerfen, sagt Lang & Cie Hauptgesellschafter Heinz-Günter Lang.

Auf der rund 18 200 Quadratmeter großen Fläche soll ein Mix aus Gewerbe und Wohnen entstehen. Die drei Käufer möchten das Grundstück zusammen entwickeln. Vorgesehen ist, dass die ABG die Mietwohnungen, die Wohnkompanie die Eigentumswohnungen realisiert. Lang & Cie wird das Gewerbe entlang der Hanauer Landstraße bauen, durch das das neue Quartier auch vom Straßenlärm geschützt werden soll. Dafür sei eine Teilung vorgesehen, sagt ABG-Chef Frank Junker. Er rechnet damit, dass mit der Bebauung erst 2019 begonnen werden kann.

Lang und Junker sichern zu, sich am Entwurf des städtischen Bebauungsplans zu orientieren. Dieser sieht vor, dass 30 Prozent öffentlich geförderter Wohnraum entsteht – zur Hälfte nach dem ersten Förderweg sowie nach dem Mittelstandsprogramm. 60 Prozent des Geländes dürfen mit vier- bis siebengeschossigen Häusern mit insgesamt rund 400 Wohnungen und kleineren Gewerbeflächen bebaut werden. Auch eine Kindertagesstätte ist vorgesehen.

Der Entwurf beinhaltet auch zwei Erschließungsstraßen. Eine in Verlängerung der Straße Osthafenplatz bis zu Ferdinand-Happ-Straße. Eine zweite soll von der Launhardtstraße auf das Areal führen. Ob diese tatsächlich benötigt werde, müsse noch geklärt werden, sagt Junker. Von den Wünschen aus dem Stadtteil, dass auf dem Mercedes-Gelände auch eine Schule entstehen könnte, habe er noch nichts gehört, sagt Heinz-Günter Lang.            

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