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Stadt Frankfurt Behördendeutsch leicht gemacht

Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld führt eine „leichte Sprache“ ein. So will sich die Stadt Frankfurt auch Menschen, die Lernschwierigkeiten haben oder nicht so gut Deutsch können, verständlich machen.

Der Römer in Frankfurt. Foto: dpa

Kurze Sätze, keine Fremdwörter – so will sich die Stadt Frankfurt künftig auch Menschen gegenüber verständlich machen, die Lernschwierigkeiten haben oder nicht so gut Deutsch können. Seit kurzem befinden sich die ersten Beiträge auf der Homepage www.frankfurt.de. Gleich rechts oben befindet sich der Hinweis „Leichte Sprache“. Wer ihn anklickt, erfährt zum Beispiel, was er oder sie tun muss, wenn er oder sie heiraten oder umziehen will. Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) erklärte am Donnerstag, dass die sogenannte leichte Sprache im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll. Ihr Dezernat unterstütze die Einführung der leichten Sprache finanziell, realisiert werde das Vorhaben durch das Dezernat von Jan Schneider (CDU). Nach der geplanten Neugestaltung von www.frankfurt.de werde das Angebot an Beiträgen mit leichter Sprache ausgebaut.

Derzeit stehen einige grundlegende Informationen etwa zur Bürgerberatung, zu den Ämtern, zur Politik und zur Stadt allgemein im Netz. Es werden auch relativ komplizierte Institutionen wie die Stadtverordneten-Versammlung erklärt. Ein Auszug macht deutlich, wie viel man vermitteln kann, wenn der Sachverhalt nach und nach erzählt wird: „Die Stadtverordneten wählen die Regierung der Stadt Frankfurt. Diese Regierung heißt: Magistrat. Die Stadtverordneten-Versammlung entscheidet, wofür die Stadt Frankfurt ihr Geld ausgibt…“.

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