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Senckenberg-Museum Ein Dino kehrt heim

Der Diplodocus ist von seiner Deutschlandtour zurück in Frankfurt. Sinn der Reise: vom Umbau des Senckenberg-Anwesens künden.

Er galt als Beweis dafür, dass Dinosaurier innen hohl waren – jedenfalls solange er ohne Kopf und Schwanz transportbereit vor dem Senckenberg-Naturmuseum stand: der Diplodocus, der gerade auf Deutschlandtour war. Jüngst ist er nach Hause zurückgekehrt und präsentiert sich nun wieder stolz sowie komplett und sogar frisch gestaltet von Künstler Marcel Walldorf.

Als Senckenberg-Botschafter hatte sich der Langhalsdino vor 18 Monaten auf den Weg gemacht, ein Viech, so groß wie ein Güterzug. Zunächst ging es an ungewohnte Frankfurter Orte – Bankfoyer, Flughafen –, dann weiter nach Hamburg, Berlin, und nach 1400 Kilometern Reise kam er wieder nach Frankfurt.

Sinn der Reise: vom Umbau des Senckenberg-Anwesens künden, die Erweiterung auf den Uni-Campus Bockenheim bekannt machen. Das habe auch bestens geklappt, sagt Martin Cepek, Leiter des Stabs Zentrale Museumsentwicklung: „Unserem Diplodocus ist es gelungen, Senckenberg auch über die Rhein-Main-Region hinaus bekannter zu machen – er hat auf allen Stationen zu Gesprächen über die Naturforschungsgesellschaft angeregt und viele neue Freunde gefunden.“

Es gab sogar Abschiedsschmerz im Norden: „Die neuen Nachbarn in Hamburg und Berlin waren schon etwas traurig, als wir ihn wieder abgebaut haben“, erzählt Projektleiter Philipe Havlik. Er und sein Team montierten den „Doppelbalken“ (Diplodocus), der vor 150 Millionen in Nordamerika herumstampfte.  

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