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Senckenberg-Fotowettbewerb Bilder der Wissenschaft

Die Gewinner des Fotowettbewerbs „Ich und mein Senckenberg“ in Kooperation mit der FR stehen fest. Aber Vorsicht - machen Sie sich auf einen Alarm gefasst.

1. Platz
1. Platz: Gleich geht’s los – warten auf die Taschenlampenführung. Foto: B. Schulte Strathaus

Dino-Alaaaaaaarm! Das Foto, das Steffi Meininger von sich und ihrer Familie gemacht hat (und natürlich von diesem Monster im Hintergrund), ein Vierer-Selfie sozusagen – es sieht schon enorm gefährlich aus. Mutter, Vater und Kind auf der Flucht vor einem Tier, das mehr Zähne im Maul hat als drei Tiger zusammen.

Aber Fachleute wissen natürlich: Der Tyrannosaurus Rex, der vor dem Senckenberg-Naturmuseum steht, ist schon ein bisschen älter, so etwa ein paar Hundert Millionen Jahre, und kommt gar nicht mehr vom Fleck. Und weil die Meiningers aus Bruchköbel wahre Senckenberg-Kenner sind, haben sie den Dino-Alarm auch nur gespielt.

Steffi Meininger und ihr Mann Thorsten fieberten schon als Kinder den Besuchen im Museum entgegen, etwa bei den Urpferdchen, den gruseligen Mumien und bei der Schlange, die das Schwein frisst. Tochter Mia (6) kommt seit zwei Jahren in den Genuss, die Erlebnisse der Eltern nachzuvollziehen. Mit dem Schnappschuss beim T. Rex holten die drei jetzt den dritten Platz im Fotowettbewerb „Ich und mein Senckenberg“, einer Kooperation mit der FR.

Zweiter wurde Roman Liebig, 32, aus Görlitz mit der Aufnahme einer Schlange im sächsischen Museumsableger. „Am Senckenberg-Museum faszinieren mich am meisten die liebevoll gestalteten und sehr informativen Sammlungen“, lässt er wissen. Ein bestimmtes Lieblingsexponat habe er nicht. „Mir gefällt das Vivarium mit der Mischung aus einheimischen und exotischen Tieren am besten, wie ja auch auf dem Foto zu sehen ist.“

Womit wir bei Platz eins wären: Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Szene an der Außenfassade des Frankfurter Museums. Zu sehen ist die Nichte der Fotografin Bettina Schulte Strathaus, die sich die Zeit vertreibt bis zum Einlass zur Taschenlampenführung. Und da ist sie nicht die Einzige: Mit ihr warten die Gäste, denn die Museumsführung im Dunkeln ist die Hauptattraktion ihrer Geburtstagsparty. Bettina Schulte Strathaus, die die Szene ins Bild setzte, wohnt in Frankfurt und arbeitet an der Goethe-Universität.

Lohn der drei ganz unterschiedlichen künstlerischen Ansätze: Alle Gewinnerfotos werden nun im Senckenberg-Naturmuseum ausgestellt. Aber auch jene müssen nicht leer ausgehen, deren Bilder es nicht aufs Siegertreppchen schafften. Unter den Einsendern wurden eine exklusive Führung durchs Frankfurter Museum sowie je eine Familien- und eine Einzelmitgliedschaft in der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung verlost.

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