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Schießerei im Jobcenter Ermittlungen gegen Polizistin eingestellt

Neun Monate nach dem tödlichen Schuss in einem Frankfurter Jobcenter sind die Ermittlungen gegen eine Polizistin eingestellt worden.

13.02.2012 17:25
Tatort Jobcenter. Ein Plastikband versperrte nach dem Angriff die Zufahrt zum Jobcenter. Foto: dpa

Die 29-Jährige habe die gewalttätige Hartz-IV-Empfängerin abwehren wollen und in Notwehr gehandelt, sagte ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag auf dpa-Anfrage. Zudem habe die Polizistin die Angreiferin mehrfach gewarnt, dass sie von ihrer Waffe gebrauchen machen werde.

Bei der Tat im Mai vergangenen Jahres war es in der Außenstelle für Wohnungslose und Menschen mit Suchtproblemen zuerst zu einer Auseinandersetzung zwischen der 39-jährigen Hartz-IV-Empfängerin und dem Personal gekommen. Nachdem die Mitarbeiter des Jobcenters die Polizei zur Hilfe gerufen hatten, griff die Frau einen der Beamten mit einem Messer an, stach ihn in den Bauch und verletzte ihn schwer. Daraufhin schoss die Kollegin des Beamten der 39-Jährigen in den Bauch. Das Jobcenter wurde mittlerweile aufgelöst. (dpa)

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