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S-Bahn Mit der S-Bahn nach Gateway Gardens

Der Bund wird den Hauptteil der Kosten für die neue Schienenstrecke nach Gateway Gardens und die neue S-Bahn-Station im Flughafenstadtteil tragen. Der neue S-Bahn-Anschluss soll 2019 fertig sein.

Bald fahren S-Bahnen bis nach Gateway Gardens. Foto: Michael Schick

Mit dem satten Betrag von 112 Millionen Euro fördert das Bundesverkehrsministerium den Neubau der Schienenstrecke nach Gateway Gardens und die neue S-Bahn-Station im Flughafenstadtteil. Vorgesehen ist, die bestehende Strecke der S-Bahn-Linien S8 und S9 zwischen den Stationen Frankfurt-Stadion und Flughafen-Fernbahnhof zu verlegen. Die vier Kilometer lange, neue Trasse wird den Stadtwald durchschneiden und die Bundesstraße 43 und die Autobahn 5 nördlich des Frankfurter Kreuzes unterqueren , was auch die Autofahrer zu spüren bekommen werden. Der Bau des zwei Kilometer langen Tunnels soll im kommenden Jahr beginnen. Bislang war Gateway Gardens im öffentlichen Nahverkehr nur mit dem Bus erreichbar. Künftig sollen S-Bahnen alle 15 Minuten fahren.

Am stärksten befahrene S-Bahn-Strecke

Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) begrüßte den Geldsegen vom Bund. Er rechne damit, dass der S-Bahn-Anschluss einen großen Teil des Autoverkehrs auf die Schiene verlagern werde. Knut Ringat, der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), bezeichnete die Station Gateway Gardens als wichtigen neuen Haltepunkt an der am stärksten befahrenen S-Bahn-Strecke im RMV-Gebiet. Der Neubau entlaste die Autobahnen und verbessere den Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet, sagte der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). 14 000 Menschen sollen täglich mit dem Zug zur neuen Station fahren. Im Stadtteil sollen künftig bis zu 18 000 Menschen arbeiten. Der Bau beginnt in diesem Jahr und soll bis 2019 fertig sein. Zuletzt hatte die Bahn die Neubaustrecke roden lassen. Die Kosten liegen nach derzeitigem Stand bei 223 Millionen Euro. Neben dem hohen Bundesanteil verteilen sie sich auf die Stadt Frankfurt (84,5 Millionen) und das Land Hessen (22 Millionen), die sich preisbedingte Kostensteigerungen teilen.

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