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Riederwaldtunnel "Hoffen auf ein Wunder"

Der neue Verkehrsminister Tarek Al-Wazir erläutert im Interview mit der Frankfurter Rundschau, warum er den Bau des Riederwaldtunnels nicht mehr stoppen kann.

Tarek Al-Wazir (Grüne) ist als Verkehrsminister für den Riederwaldtunnel zuständig. Foto: Andreas Arnold

Herr Al-Wazir, im Osten Frankfurts müssen ein grüner Verkehrsminister in Hessen und Stefan Majer als grüner Verkehrsdezernent den Riederwaldtunnel bauen. Warum unterstützen Sie dieses Projekt?

Das ist ein Lückenschluss zwischen zwei Bundesautobahnen, der A 66 und der A 661. Das Land ist hier lediglich in Auftragsverwaltung für den Bund tätig. Der Riederwaldtunnel wurde mehr als 30 Jahre lang geplant, der Planfeststellungsbeschluss ist erlassen. Das Projekt hat so viel Vorlauf, wie sollte ich das stoppen?

Wie können Sie dort noch Einfluss nehmen?

Wir versuchen, für den rechtlich größtmöglichen Lärmschutz zu sorgen. Vielleicht geschieht auch ein Wunder und die Einhausung wird finanzierbar. Ich kann mir aber die Antwort von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt lebhaft vorstellen, wenn ich ihn frage, ob er noch ein paar Hundert Millionen Euro dafür übrig hat.

Anwohner haben gestern gegen den Tunnel demonstriert und die Einhaltung der Bauzeit und besseren Lärmschutz gefordert. Können Sie ihnen das zusagen?

Unser Ziel ist, das Projekt möglichst schnell und mit möglichst wenig Belästigung der Anwohner durchzuführen. Ob das dann klappt, haben wir nicht alleine in der Hand.

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