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Riederwald Initiative will Treffen

Die Absage von Verkehrsminister Al-Wazir (Grüne) für ein erneutes Treffen macht die autobahnkritische Bürgerinitiative Riederwald sprachlos. In einem offenen Brief fordert diese den Minister auf, Stellung zu nehmen.

Hat ein erneutes Treffen mit der Bürgerinitiative Riederwald abgelehnt: Hessens Verkehrsminister Al Wazir. Foto: Martin Weis

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat einen erneuten Besuch bei der autobahnkritischen Bürgerinitiative (BI ) Riederwald abgelehnt. „Aufgrund meines sehr engen Terminkalenders“ sehe er sich außerstande, die offenen Fragen persönlich zu beantworten. Al-Wazir verweist die BI Riederwald in einem Schreiben, das der FR vorliegt, stattdessen auf die Sprechstunden des Hessen-Mobil-Servicezentrums in der Borsigallee 4. Sie sind dienstags (16 bis 17 Uhr) und donnerstags (11 bis 12 Uhr).

„Das macht uns sprachlos und passt nicht zu der Aussage, dass Ihnen der Austausch mit Bürgerinitiativen wichtig ist“, antwortet BI-Sprecher Rainer Frey in einem offenen Brief. Er fordert den Minister auf, zu drei Sachverhalten Stellung zu nehmen. Die Aussage Al-Wazirs, dass der Riederwald komplett aktiv lärmgeschützt sei, sei falsch. Bei 170 Wohnungen sei passiver Lärmschutz nötig.

Die Proberammungen im Oktober 2013, bei denen die Seniorenwohnanlage in der Vatterstraße mit Krach von mehr als 80 Dezibel belastet worden sei, sei einer „groben Körperverletzung“ gleichgekommen und hätte „mit einer Strafanzeige“ geahndet werden müssen. Um über den sechsspurigen Ausbau der A 661 auf Höhe des Dreiecks Erlenbruch zu sprechen, schlägt die BI ein Treffen in Wiesbaden vor.

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