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„Refugees for Change“ Demo für Flüchtlinge

Die Flüchtlingsselbstorganisation „Refugees for Change“ ruft für den kommenden Samstag zu einer Demonstration durch die Frankfurter Innenstadt auf. Das Ordnungsamt rechnet mit etwa 700 Teilnehmern.

Der Protestzug am Samstag, 13. August, in Frankfurt wird auch von der Initiative „Project Shelter“ unterstützt. (Archivbild) Foto: peter-juelich.com

Mehr Sprachkurse unabhängig vom Herkunftsland, besserer Zugang zum Gesundheitssystem und ein Bleiberecht für alle Geflüchteten: Für kommenden Samstag, 13. August, ruft die Flüchtlingsselbstorganisation „Refugees for Change“ zu einer Demonstration durch die Frankfurter Innenstadt auf. Unter dem Motto „Für Bildung und das Recht zu bleiben“ wollen die Geflüchteten und ihre Unterstützer um 14 Uhr mit einer Kundgebung am Kaisersack starten und danach über den Willy-Brandt-Platz, den Römerberg, die Berliner Straße und den Roßmarkt zurück zum Bahnhof ziehen.

Refugees for Change ist eine Initiative politisch aktiver Flüchtlinge aus ganz Hessen. Sie setzen sich schon lange gegen Abschiebungen und die Residenzpflicht sowie für eine dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Wohnungen ein. Außerdem fordert die Gruppe bessere Bildungschancen und mehr soziale Teilhabe für alle Migranten.

Zu der Demonstration am Samstag werden laut Ordnungsamt rund 700 Teilnehmer erwartet. Unterstützt wird der Protestzug von der Initiative „Project Shelter“, der Noborder-Gruppe und dem „Netzwerk Konkrete Solidarität“, das unter anderem hinter den Sprachkursen der „Teachers on the Road“ steht.

Im Aufruf zu der Demonstration heißt es, Flüchtlinge würden zunehmend ungleich behandelt. So bekämen diejenigen mit guter Bleibeperspektive sofort Sprachkurse, anderen blieben diese dagegen verwehrt. „Wir wollen nicht in verschiedenen Gruppen aufgespalten werden. Wir kämpfen für die gleichen Rechte für alle!“, schreiben die Initiatoren. „Alle von uns, unabhängig von der Nationalität, brauchen Sprachkurse, damit wir teilhaben können. Wir brauchen vollen Zugang zu Bildung und zum Gesundheitssystem. Wir müssen uns sicher fühlen und sicher sein, so dass wir ein neues Leben aufbauen können.“

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