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Rebstockbad in Frankfurt Rebstockbad bleibt zu

Das Rebstockbad in Frankfurt ist marode. Erneut muss es saniert werden. Acht Wochen muss das Bad dafür geschlossen werden.

Rebstockbad
Das 35 Jahre alte Rebstockbad weist an vielen Stellen nicht mehr den Standard moderner Bäder auf - die Zeit ist reif für eine komplette Überarbeitung. Foto: Christoph Boeckheler

Das marode Rebstockbad muss wegen Sanierung für acht Wochen geschlossen werden. Bereits ab Montag müssten Schwimmhalle und Saunalandschaft „wegen umfangreicher Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten“ geschlossen werden, teilten die Bäderbetriebe Frankfurt (BBF) am Freitag mit. Als Ausweichstätte für erlebnis- oder wellnessorientierte Badegäste empfiehlt die BFF die Titus-Thermen in der Nordweststadt oder das Panoramabad in Bornheim.

Frankfurts größtes Schwimmbad ist mittlerweile 35 Jahre alt und gilt als baufällig. Ein Gerüst stützt einen Teil der Dachkonstruktion. Seit dem Jahr 2000 wurden 20 Millionen Euro investiert, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Stadt prüft daher auch einen Neubau.

Die SPD-Fraktion im Römer hatte sich das Bad am Donnerstag angesehen und plädiert nun für einen Neubau. „Insbesondere nach Besichtigung der Einrichtung im Keller“ sieht sich die SPD-Fraktion in ihrer Ansicht bestätigt, dass „eine Sanierung keinen Sinn macht“, hieß es. Mit der jetzt anstehenden Sanierung werde das Bad für weitere fünf Jahre ertüchtigt. In dieser Zeit müsse die Stadt sich intensiv über die Zukunft des Bades Gedanken machen, so die SPD-Fraktion. Zunächst aber solle das alte und dann runderneuerte Rebstockbad am Samstag, 7. Oktober, wieder planmäßig öffnen, teilten die Bäderbetriebe mit.  

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