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Razzia in Frankfurt Wohnung wegen Terror-Verdacht durchsucht

Die Polizei durchsucht die Wohnung zweier syrischer Brüder in Frankfurt. Beide stehen unter Terror-Verdacht. Ihnen wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Salafisten in Hessen. (Symbolbild) Foto: Renate Hoyer

Die Polizei hat in Frankfurt die Wohnungen eines syrischen Brüderpaares durchsucht. Den 30 und 21 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet und gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben.

Der ältere Bruder, der bereits im Februar 2015 mit einem gefälschten und von der Terrororganisation Islamischer Staat erbeuteten Pass nach Deutschland eingereist und deswegen verurteilt worden war, soll in sozialen Netzwerken für den IS geworben, Drohungen gegen deutsche Behörden ausgesprochen und die Terroranschläge in Paris gerechtfertigt haben. Der jüngere Bruder soll im Januar 2016 ebenfalls über soziale Netzwerke ein Bild von sich verbreitet haben, auf dem er mit einer Pistole in einem Auto seines Bruders posiert.

Bei der Durchsuchung der beiden Wohnungen wurden außer der Waffe, bei der es sich laut Staatsanwaltschaft um eine „täuschend echt wirkende sogenannte Softair-Pistole“ handeln soll, noch Speichermedien, Handys und 14 000 Euro gefunden. Die Brüder blieben auf freiem Fuß, für einen Haftbefehl reichten die Vorwürfe nicht aus. Ob an der Waffe Veränderungen vorgenommen wurden und woher das Bargeld stammt, soll noch ermittelt werden.

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