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Radfahren Land gibt Geld für Radel-Highway

Das Land fördert den Radschnellweg von Frankfurt nach Darmstadt mit einem Millionenbetrag. Es gibt sogar schon ein mögliches Datum für den Baubeginn.

Der Radschnellweg soll Berufspendler dazu bewegen, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold

Der Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt ist einen Schritt weiter – zumindest in der Theorie. Das Land Hessen hat zugesagt, vier Fünftel der Kosten zu übernehmen. Derzeit werden sie auf 8,5 Millionen Euro geschätzt. Den Rest tragen die Kommunen.

Es sind insgesamt sieben Städte und Gemeinden, die sich zusammengeschlossen haben, um den Radschnellweg umzusetzen. Er soll auf 30 Kilometern von Frankfurt aus über Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach und Erzhausen nach Darmstadt führen. Die Trasse wäre bis zur vier Meter breit, mit genug Platz zum Überholen. Zwei Routen stehen zur Diskussion. Den Baubeginn sagt Birgit Simon, Erste Beigeordnete des Regionalverbands, „Ende 2018 oder Anfang 2019“ voraus. Die Bauzeit kann sie nicht benennen. Wie Simon ausführt, gibt der Regionalverband die weitere Planung und Umsetzung des Radwegs nun an die Regionalparkgesellschaft Südwest ab. Diese unterhält unter anderem die Beschilderung auf mehr als 250 Kilometern Parkwegen.

Der Radweg soll Berufspendler dazu bewegen, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, hebt der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hervor. Die Machbarkeitsstudie rechnet mit bis zu 4000 Radfahrern pro Tag zwischen Frankfurt und Darmstadt.

Für einen Radschnellweg zwischen Frankfurt und Hanau lässt der Regionalverband derzeit eine Machbarkeitsstudie erstellen. Geplant ist außerdem ein Radweg von Frankfurt zum Flughafen.

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