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Pulse of Europe Frankfurter rufen Blijft bij ons

Vor der niederländischen Wahl machen sich 3000 Menschen stark für Europa. Auf zwei Brücken und am Ufer bilden sie eine Menschenkette.

Pulse of Europe
Auch zu Wasser wurde demonstriert. Foto: Rolf Oeser (Rolf Oeser)

Kurz vor der niederländischen Wahl haben am Sonntagnachmittag etwa 3000 Menschen auf dem Goetheplatz ein Zeichen für ein gemeinsames Europa gesetzt. Organisator war die in Frankfurt gegründete Bürgerbewegung „Pulse of Europe“, die seit Anfang dieses Jahres jeden Sonntag für den Erhalt Europas und gegen nationalistische Strömungen auf die Straße geht. In den Niederlanden, wo am Mittwoch gewählt wird, steht der Rechtspopulist Geert Wilders mit seiner Partei PVV in Umfragen zurzeit auf dem zweiten Platz. Er spricht sich entschieden gegen die EU aus.

„Das Programm von Wilders’ Partei passt auf einen Bierdeckel. Diese Leute sollen nicht die stärkste Partei in den Niederlanden werden“, sagt Daniel Röder, einer der Initiatoren von „Pulse of Europe“. Mit „Blijft bij ons – Bleibt bei uns“ wolle „Pulse of Europe“ die Niederländer daher liebevoll dazu auffordern, antirechts und proeuropäisch zu wählen. „Wilders bekommt viel zu viel Aufmerksamkeit von den Medien und wird die Wahl niemals gewinnen“, sagt Judith Merkies. Die niederländische Politikerin und ehemalige EU-Abgeordnete hielt eine Rede auf der Kundgebung, die „Pulse of Europe“ zu Beginn der Veranstaltung auf dem Goetheplatz abhielt.

Danach setzten sich die Teilnehmer in Richtung Main in Bewegung, um dort an beiden Ufern und auf zwei Brücken eine Menschenkette zu bilden. Außer in Frankfurt machte sich „Pulse of Europe“ noch in mehr als 45 weiteren europäischen Städten für ein friedliches, demokratisches Europa stark, darunter in Amsterdam.

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