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Polizei in Frankfurt Todesfahrt vor 16 Jahren

Ein betrunkener Polizist verursacht Ende vergangener Woche auf der A66 einen Unfall. Bei dem Versuch danach zu fliehen, erleidet er mehrere Knochenbrüche. Jetzt stellt sich heraus: Der heute 56-Jährige war vor 16 Jahren bereits in einen tödlichen Unfall verwickelt.

27.01.2016 08:06
Blaulicht: Polizei im Einsatz. Foto: dpa

Der 56-jährige betrunkene Polizist, der kürzlich aus dem Frankfurter Polizeipräsidium fliehen wollte, war vor 16 Jahren in einen tödlichen Autounfall verwickelt. Bei dem Unfall im Oktober 1999 in Rüsselsheim hatte er einen damals 57-Jährigen überfahren, wie die Polizei in Frankfurt am Dienstag bestätigte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Der Polizist war am Freitag mit seinem Privatwagen auf der A66 auf einen anderen Wagen aufgefahren, verletzt wurde niemand. Seine Kollegen stellten nach dem Unfall bei ihm einen Alkoholwert von 2,8 Promille fest und nahmen ihn für eine Blutprobe mit aufs Präsidium. Dort versuchte er, aus dem Toilettenfenster zu fliehen, stürzte in den Hof und erlitt Knochenbrüche.

Bei dem Unfall in Rüsselsheim 1999 hatte der damals 40-jährige Beamte mit seinem Auto einen Mann erfasst, der unvermittelt auf die Straße getreten war. Der Polizist versuchte, den Fußgänger wiederzubeleben und flüchtete dann während einer Untersuchung im Rettungswagen. Dem Beamten konnte keine Schuld nachgewiesen werden. Daher wurde damals auch kein Disziplinarverfahren eingeleitet. (dpa)

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