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Pegida in Frankfurt Nur wenige folgen Pegida-Aufruf

Dem Aufruf der islamfeindlichen Gruppe „Pegida Frankfurt Rhein-Main“ zu einer Kundgebung an der Hauptwache folgen gerade mal 25 Menschen. Die Gegendemonstranten sind bei weitem in der Überzahl.

Gerade einmal 25 Menschen sind am Montagabend einem Aufruf der islamfeindlichen Gruppe „Pegida Frankfurt Rhein-Main“ zu einer Kundgebung auf der Hauptwache gefolgt. Der erste Redner hetzte in seiner kurzen Ansprache unter anderem gegen eine „internationale Asyllobby“, „muslimische Halsabschneider“ und angebliche „Scheinasylanten“, die er pauschal mit Drogenhandel und Vergewaltigungen in Verbindung brachte. Außerdem forderte der Mann ein Verbot der Grünen.

Die versammelten Pegida-Aktivisten, unter ihnen auch Stefan Jagsch, der Vorsitzende der extrem rechten NPD in Hessen, skandierten unter anderem die bei Neonazis übliche Parole „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“.

Rund um die durch die Polizei aufgestellten Absperrgitter hatten sich wie schon in den Wochen zuvor etwa 250 linke Gegendemonstranten versammelt, die mit Tröten und lauten Parolen gegen die Pegida-Versammlung protestierten. Eine ebenfalls geplante Kundgebung der islamfeindlichen „Freien Bürger für Deutschland“ war von deren Anmelderin Heidi Mund abgesagt worden.

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