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Pegida in Frankfurt Islamgegner planen große Demo

Eine neue Gruppierung von Islamgegnern will am 20. Juni eine Demonstration durch die Frankfurter Innenstadt machen. Die Organisatoren rechnen mit 1000 Teilnehmern. Die Satirepartei „Die Partei“ hat bereits eine Gegenkundgebung angemeldet.

Auch wenn sie nicht willkommen sind: Islamgegner wollen in Frankfurt am 20. Juni eine Großkundgebung machen. Foto: Peter Jülich

Frankfurt steht offenbar eine größere islamfeindliche Demonstration bevor. Wie ein Sprecher des Ordnungsamtes der Frankfurter Rundschau bestätigte, ist für Samstag, 20. Juni, eine Kundgebung auf dem Roßmarkt mit anschließendem Demonstrationszug durch die Innenstadt angemeldet. Zu der Versammlung mit dem Motto „Widerstand West – Gegen die radikale Islamisierung und den Faschismus in Deutschland“ erwarten die Organisatoren demnach rund 1000 Teilnehmer. Die Satirepartei „Die Partei“ hat bereits eine Gegenkundgebung angemeldet.

Nach FR-Informationen wird die Demonstration unter anderem von Ester Seitz organisiert, einer Aktivistin der islamfeindlichen „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) aus Bayern. Seitz ist beim Pegida-Ableger „Bagida“ in München als Rednerin aufgetreten und hat Anfang März auf einer Kundgebung der „Freien Bürger für Deutschland“ um die Frankfurterin Heidi Mund auf dem Roßmarkt gesprochen.

Im Internet bezeichnet Seitz sich als Aktivistin im „Deutschen Widerstand“ und tritt als Partnerin des rechten Bloggers Michael Stürzenberger auf. Stürzenberger ist Politiker der Kleinstpartei „Die Freiheit“ und ein bekannter Autor des islamfeindlichen Netzportals „Politically Incorrect“. Auf ihrer Facebook-Seite kündigt Seitz bereits seit Anfang der Woche ein „Megaprojekt“ an, an dem sie „rund um die Uhr“ arbeite.

Auf Nachfrage sagte der Pressesprecher der neuen Gruppe „Widerstand West“ der FR, man stehe politisch weder rechts noch links, sondern wolle „die gesellschaftliche Mitte auf die Straße bringen“. Es gehe darum, die Unzufriedenen etwa beim Thema Meinungsfreiheit, Islam und Zuwanderung zu versammeln. Man wolle das neue politische Projekt in Kürze öffentlich vorstellen.

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