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Ostend Ein neuer Eingang ins Ostend

Der Grundstein für die „Oskar-Residence“ auf dem alten „Sudfass“-Areal ist gelegt. Nur wenige hundert Meter vom Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt entstehen in der Oskar-von-Miller-Straße 6-11 die 28 neuen Luxus-Eigentumswohnungen. Von denen sei Stand heute bereits die Hälfte verkauft.

An der Stelle des Sudfass stehen jetzt Kräne. Foto: Alex Kraus

Dort am Mainufer, wo einst Frankfurts ältestes Bordell, das „Sudfass“, stand, wurde mit der Grundsteinlegung der „Oskar-Residence“ und „Oskar Frankfurt“ ein nächster Schritt des Ostend-Wandels getätigt.

Mit dem üblichen Brauch, Zeitdokumente einzumauern, betätigten sich für den symbolischen Akt des Baubeginns unter anderem Architekt Stefan Forster, Martin Hunscher, Leiter des Stadtplanungsamtes, sowie Günter Hägele, Projektmanager des Wohngebäudes, am gestrigen Donnerstag vor den Augen vieler künftiger Eigentümer der Wohnungen.

Nur wenige hundert Meter vom Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt entstehen in der Oskar-von-Miller-Straße 6-11 die 28 neuen Luxus-Eigentumswohnungen. Von denen sei Stand heute bereits die Hälfte verkauft – alle Käufer hätten einen Erstwohnsitz in Frankfurt, hieß es. Der Preis der Wohnungen beträgt pro Quadratmeter 6500 Euro aufwärts.

Die Wohnungen sind zwischen rund 80 und 140 Quadratmeter groß und seien je nach Ausstattungstyp der sechs unterschiedlichen Möglichkeiten mit Garten oder Terrasse ausgestattet. Der Blick von den nach Süden gerichteten Loggien geht Richtung Main.

Zudem sind 70 vollmöbilierte Apartments geplant, deren Übernahme durch eine „namhaften Institution“ bald feststehen soll. Bevor dieser Name mitgeteilt wird, sollen aber zuerst die Verträge unterschrieben werden.

Günter Hägele sagte, dass Kosten- und Terminvorgaben eingehalten würden, „vor allem aber die vorausgesetzte Qualität umgesetzt werde“.

Das Gebäude soll laut Martin Hunscher „krönender Abschluss“ und Eingang in das Ostend werden. Er lobte die Gesamtentwicklung des Frankfurter Stadtteils mit inzwischen insgesamt mehr als 800 neu entstandenen Wohnungen und sieht in dem Gebäude von „Oskar Frankfurt“ neu gesetzte Maßstäbe für Wohngebäude in Mainnähe.

Anwohner fürchten, dass das hohe Gebäude den Blick auf den Main nehmen könne. Architekt Stefan Forster verteidigt die rot-braunen Ziegelsteine der sogenannten Klinkerfassade als „nachhaltig“. Er sagte bei der Grundsteinlegung, dass die Fassade lange halte und daher „über Hundert Jahre nicht angefasst werden müsse“. Das Architekturbüro Forster hatte sich 2013 in einem Gutachterverfahren gegen drei Architekturbüros durchgesetzt und den Zuschlag für die Bebauung des alten „Sudfass“-Areals bekommen.

Das Gebäude am nördlichen Kopf der Flößerbrücke sei farbenfreudig. Es solle als eine Art Blickfang beim Vorbeilaufen dienen und architektonisch an einen „Altbau der 1920er und 1930er Jahre erinnern“. Es füge sich repräsentativ in die Oskar-von-Miller-Straße ein.

Der Bau soll bis Ende 2016 beziehungsweise Anfang 2017 fertiggestellt werden, bis dahin gibt es nach der Grundsteinlegung noch einiges zu tun.

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