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Ordnungsamt Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel

Bei einer großangelegten Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel werden zwei Lokale wegen Schädlingsbefalls geschlossen. Auch seien Waffen und größere Geldbeträge sichergestellt worden.

06.01.2016 07:22
Mit einer großangelegten Razzia geht die Polizei im Frankfurter Bahnhofsviertel gegen Straßenkriminalität vor. Foto: dpa

Bei einer Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel sind am Dienstagabend rund 700 Menschen kontrolliert worden. Die Ordnungshüter durchsuchten 166 von ihnen. 14 wurden erkennungsdienstlich behandelt und 8 wegen Verstößen gegen das Ausländergesetz in Gewahrsam genommen, wie die Polizei am Mittwoch berichtete.

Die Beamten stellten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker, 7000 Euro, Scheckarten, zwei Bolzenschneider, 160 unversteuerte Flaschen Wodka sowie kleinere Mengen Haschisch und Marihuana sicher. Sie nahmen auch sechs Fahrräder und ein Handy mit, die vermutlich gestohlen worden waren. Wegen Hygienemängeln und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wurden drei von fünf kontrollierten Gaststätten vorübergehend geschlossen.

An der vierstündigen Razzia waren Beamte der Stadt-, Landes- und Bundespolizei beteiligt. «Die polizeiliche Aktion diente der Aufdeckung und Verfolgung von Straftaten, aber auch der Verunsicherung von potenziellen Straftätern», heißt es in der Mitteilung. Bei Gewalttaten wie Raub und Körperverletzung gingen Täter zunehmend brutaler vor. (dpa)

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