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Obstklau in Frankfurt-Harheim Schild kann gegen Obstklau helfen

Dank guten Zuredens wird auf der Obstwiese eines Frankfurt-Harheimers weniger geklaut. Doch der Weg dahin war nicht einfach.

Obstklau
Die Botschaft ist eindeutig, wird aber häufig ignoriert. Foto: Rolf Oeser

Als Thomas Richter vor zwölf Jahren eine Streuobstwiese in Harheim gekauft hat, bedienten sich allerhand Leute ganz selbstverständlich an seinen 22 Bäumen. Sein Grundstück ist eins von rund 50 in der Nähe des Eschbachs. Dort wachsen Äpfel, Pflaumen, Birnen, Quitten, Kirschen und anderes Obst. „Die Wiese war damals in einem lausigen Zustand“, sagt er. „Ein verwaistes Grundstück.“ Nach und nach habe er Brombeersträucher entfernt und das Gelände auf Vordermann gebracht.

Mit Leuten, die sich die Taschen mit seinen Äpfeln, Kirschen und Mirabellen vollgemacht haben, habe er zunächst geredet. „Sie waren so daran gewöhnt, dass sich niemand um das Grundstück gekümmert hat, dass sie das Pflücken dort als eine Art Gewohnheitsrecht aufgefasst haben“, berichtet er. „Das Grundstück gehörte ja scheinbar niemandem.“

„Jetzt gehört es mir“, habe er dann zu vermitteln versucht und auch Banner mit der Aufschrift „Bitte nur schauen“ aufgestellt. Inzwischen werde weniger mitgenommen. „Das professionelle Klauen gibt es jetzt nicht mehr“, sagt Richter. Nur bei dem hochwertigen Obst, wie etwa am Nussbaum, komme es doch ab und an noch vor. Und auch bei den Kirschen.   

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