Lade Inhalte...

Obdachlose in Frankurt Gesundheit für alle

Seit 25 Jahren kümmert sich die Elisabeth-Straßenambulanz in Frankfurt um kranke Menschen, die auf der Straße leben. Hier gibt es Hilfe für die, denen sonst niemand hilft.

Straßenambulanz in Frankfurt
Gemeinsam mit einem Chirurgen versorgt die Krankenschwesterschülerin Laura Prüfe das Bein eines Patienten. Foto: Christoph Boeckheler

Zum zehnten Geburtstag der Ambulanz, sagt Goetzens, habe sie noch gesagt, sie hoffe, dass es die Einrichtung in zehn Jahren nicht mehr brauche. Nun, zum 25. Jubiläum, hoffe sie vor allem, dass es gelinge, die Hilfe auszubauen und die Mitarbeiter besser fortzubilden. Denn die Herausforderungen seien stark gewachsen: Das Publikum sei internationaler geworden, es brauche öfter Hilfe von Dolmetschern, Osteuropäer und auch Flüchtlinge kämen zunehmend in die Sprechstunde. Drogenprobleme nähmen eher zu als ab, es bleibe sehr wichtig, Obdachlose mit dem Pflegebus auf der Straße aktiv anzusprechen, sagt Goetzens. „Die Not ist groß, man kann die Augen nicht davor verschließen.“

Vorne im Wartezimmer sitzt Abdullah. Vor einem Jahr hat er eine Zahnbrücke eingesetzt bekommen, er ist nur zur Kontrolle hier. Er sei nicht krankenversichert, sagt der Marokkaner, „das ist das Problem.“ Ohne die Ambulanz wäre er aufgeschmissen.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen