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Weyland gegen Feldmann OB-Stichwahl in Frankfurt laut Befragung mit geringer Beteiligung

2. UpdateBei der zweiten Runde der OB-Wahl in Frankfurt zeichnet sich eine geringe Wahlbeteiligung ab. Noch sind die Wahllokale geöffnet, das Ergebnis der Wahl steht wohl gegen 20 Uhr fest.

11.03.2018 08:31
OB Wahl in Frankfurt
Die Stichwahl zwischen Peter Feldmann und Bernadette Weyland hat begonnen. Foto: Monika Müller

Bei der Stichwahl um den Oberbürgermeister-Posten in Frankfurt zeichnet sich zunächst eine eher geringe Wahlbeteiligung ab. Nach einer offiziellen Erhebung durch eine telefonische Befragung sollen bis 16 Uhr 23,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben. Bei der ersten Wahlrunde waren es zu diesem Zeitpunkt 28,6 Prozent. Schon zuvor hatte sich eine geringere Wahlbeteiligung abgezeichnet. Die Befragung wurde in neun repräsentativen Wahlbezirken vorgenommen, wie das Büro der Wahlleiterin mitteilt.

Noch bis 18 Uhr sind heute mehr als eine halbe Million wahlberechtigte Frankfurter aufgerufen,  ihre Stimme abzugeben. Als Favorit gilt Amtsinhaber Peter Feldmann von der SPD, der bei der ersten Wahlrunde am 25. Februar mit 46 Prozent der Stimmen klar vorne gelegen hatte.

Im Rennen ist außerdem noch die CDU-Kandidatin Bernadette Weyland, die zuletzt 25,4 Prozent der Stimmen erreicht hatte. 

Die frühere hessische Finanzstaatssekretärin hofft auf die Stimmen der Grünen-Wähler. Deren Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg hatte am 25. Februar 9,3 Prozent erzielt. Der Kreisverband hat keine Empfehlung für einen der beiden Kandidaten ausgesprochen. Dagegen haben die Linken zur Wahl Feldmanns aufgerufen. Ihre Kandidatin Janine Wissler war vor zwei Wochen auf 8,8 Prozent der Stimmen gekommen. Beherrschendes Thema im Wahlkampf waren die Wohnungsnot und die hohen Mieten in der Stadt.

Frankfurt wird seit der Kommunalwahl 2016 von einem Bündnis aus CDU, SPD und Grünen regiert. Die Wahlbeteiligung beim ersten Durchgang hatte bei 37,6 Prozent gelegen. Am Wahlabend hatte die Stadt zunächst fälschlicherweise eine rekordverdächtige Wahlbeteiligung von 55,8 Prozent angegeben.

Vor der Stichwahl war es erneut zu einer Panne gekommen. 758 Wahlberechtigte erhielten ihre Briefwahlunterlagen doppelt, wie Wahlleiterin Regina Fehler am Donnerstag bestätigte. Der Grund dafür sei ein Fehler beim Druckdienstleister. Dieser habe Unterlagen doppelt geliefert, und die seien dann versehentlich doppelt versandt worden. Gewählt werden darf aber nur einmal. Die Wahlhelfer können anhand der Wahlscheinnummern erkennbar, ob jemand mehrfach wählen will.

Mit einem Ergebnis der Stichwahl wird gegen 20 Uhr gerechnet. (FR/dpa) 

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