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Wahlkampf Sie lächeln wieder von den Wesselmännern

Die Stellwände stehen. Die Plakate hängen. Die heiße Phase des OB-Wahlkampfs in Frankfurt beginnt.

OB-Wahlkampf
Im Wahlkampf setzt der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) – hier mit dem Unterbezirksvorsitzenden Mike Josef - auf wenige, ausgewählte Themen. Foto: Peter Jülich

Nun brechen die entscheidenden letzten Wochen vor der Oberbürgermeister-Wahl in Frankfurt an. Auf Hochtouren arbeiten die Wahlkampfteams daran, ihre Kandidaten in das beste Licht zu rücken. Vier große Parteien treten an, acht unabhängige Bewerber versuchen ihr Glück.

Am Sonntag, sechs Wochen vor der Wahl am 25. Februar, dürfen sie laut Straßenbauamt nun mit dem Plakatieren beginnen. Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) stellte schon am Freitag die ersten der insgesamt rund 12 000 Plakate vor. „Mieten stoppen“, „Selbstbestimmt im Alter“, „Fahrpreise senken“, „Kitas kostenfrei“, „Weniger Fluglärm“ - das sind Feldmanns Vorstellungen für eine zweite Amtszeit, die darauf zu lesen sind.

Seine Herausforderin Bernadette Weyland (CDU) präsentiert ihre Plakate am Montag an der Senckenberg-Anlage - doch erste Großplakate mit Weylands Gesicht tauchten schon am Freitag auf. „Wer Schulen will, wählt Weyland“, war auf einem „Wesselmann“ darauf zu lesen. Wesselmänner heißen die Großplakate im Politikerjargon - die Werbeagentur Wesselmann aus Wattenscheid hat ein Monopol auf die 3,70 mal 2,90 Meter großen Stellwände.

Zu den 500 Plakaten mit Weylands Gesicht, die mit Hinweis auf eine Veranstaltung schon seit Wochen in der Stadt zu sehen sind, kämen Plakate in den Größen DIN A0 und A1, Wesselmänner sowie kleinere Formate hinzu, die vor allem an den Straßenlaternen hängen werden, berichtete der CDU-Wahlkampforganisator Leopold Born. „Eine vierstellige Zahl“, ergänzte Michael Stöter, der Kreisgeschäftsführer der CDU.

Außerdem geht der Straßenwahlkampf in die heiße Phase. Der Oberbürgermeister und seine Wahlhelfer werden in den kommenden Wochen wieder an zahlreichen Türen klingen, um Eindruck, Türhänger und Anstecker zu hinterlassen. 30 000 Haushalte hätten sie schon besucht, hätten dort auch in sechs von zehn Fällen die Anwohner angetroffen, sagte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Mike Josef.

Die Hausbesuche sind der Kern des SPD-Wahlkampfs – neben Veranstaltungen, Info-Ständen und Verteilaktionen. „Nichts geht über das direkte Gespräch“, sagte Josef. Auch an Haltestellen und Fabriktoren stehen die SPD-Wahlhelfer am Morgen und verteilen Kulis und Kreppel.

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