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OB-Wahl in Frankfurt Was Frankfurter zur OB-Wahl wissen müssen

Am 25. Februar wird in Frankfurt ein neuer OB gewählt. Die FR beantwortet Fragen zur Oberbürgermeister-Wahl.

Wahlkabine
Eine Wahlkabine (Symbolfoto) Foto: Sebastian Willnow (dpa-Zentralbild)

Wann wird gewählt?
Der erste Wahlgang steht am 25. Februar an. Sollte einer der zwölf Kandidatinnen und Kandidaten dabei mehr als 50 Prozent erringen, bleibt es dabei. Ansonsten kommt es zwei Wochen später, am 11. März, zu einer Stichwahl zwischen den beiden Bewerber, die im ersten Wahlgang am stärksten abgeschnitten haben.

Wer darf wählen?
Jeder, der EU-Bürger ist, seinen Hauptwohnsitz mindestens seit drei Monaten vor dem Wahltag in Frankfurt hat und vor dem 26. Februar 2000 geboren wurde. Erstmals dürfen bei einer Wahl in Frankfurt also auch Menschen mitmachen, die in diesem Jahrtausend geboren wurden. Insgesamt gibt es etwa 503 000 Wahlberechtigte. So viele waren es bei einer OB-Wahl in Frankfurt noch nie. 80 000 Menschen, die abstimmen dürfen, haben keinen deutschen Pass, sondern sind Bürger eines anderen EU-Staats.

Wie viele Wahllokale gibt es am 25. Februar?
376. Darin arbeiten 4000 Helfer, wobei die Stadt noch Bewerber sucht. Sie sollen sich unter Telefon 069 / 212 - 40 400 melden. Als Aufwandsentschädigung gibt es 45 Euro beziehungsweise 50 Euro für Wahlvorstände.

Wie sieht der Stimmzettel aus?
Ganz einfach: Zwölf Namen, hinter jedem ist Platz für ein Kreuz. Keine Erst- und Zweitstimme wie zuletzt bei der Bundestagswahl, kein Kumulieren und Panaschieren wie bei der Kommunalwahl 2016. Ganz oben steht Bernadette Weyland (CDU), weil die CDU bei der Kommunalwahl am stärksten abgeschnitten hat. Nach dieser Logik folgen Peter Feldmann (SPD), Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), Janine Wissler (Linke), Nico Wehnemann (Die Partei) und Michael Weingärtner (Freie Wähler). Dann kommen die unabhängigen Kandidaten, die Reihenfolge wurde ausgelost: Ming Yang, Volker Stein, Felicia Herrschaft, Karsten Schloberg, Juli Wünsch und Hein Fischer.

Welche Wahlbeteiligung wird erwartet?
2012 lag sie auf einem historischen Tiefstand: 37,5 Prozent im ersten, 35,1 Prozent im zweiten Wahlgang. Peter Feldmann wurde somit von weniger als 100 000 Menschen oder 13,5 Prozent der damals in Frankfurt lebenden Bürger gewählt. Grundsätzlich geht der Trend zur Briefwahl. Vermutlich dürften weitaus mehr als 7,6 Prozent (OB-Wahl 2012) ihre Stimme auf diese Art abgeben. Das könnte sich positiv auf die gesamte Wahlbeteiligung auswirken.

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