Lade Inhalte...

OB-Wahl „Partei“ versteigert Wahlempfehlung

Die Satirepartei versteigert irhe OB-Wahlempfehlung auf Ebay. Der Gewinner der Auktion darf entscheiden, ob die „Partei“ zur Wahl von Feldmann oder seiner Herausforderin Weyland aufruft.

OB Wahl in Frankfurt
Nico Wehnemann trat für die Satirepartei bei der OB-Wahl an. Foto: Monika Müller

Sage niemand, man könne einen Witz nicht zweimal zum Besten geben. Die Spaßpolitiker von der „Partei“ versteigern mal wieder ihre Wahlempfehlung. 2012 ging es darum, ob die Anhänger der Satirepartei ihre Stimmen Peter Feldmann (SPD) oder Boris Rhein (CDU) geben sollen. Nun darf der Gewinner der Auktion entscheiden, ob die „Partei“ für Feldmann oder seine Herausforderin Bernadette Weyland (CDU) aufruft.

Noch bis Donnerstag, 20 Uhr, läuft die Versteigerung auf Ebay. Bis Sonntagnachmittag waren 44 Gebote abgegeben worden. Das höchste lag bei 71 Euro. Am Freitagmorgen werde er über „sämtliche regionalen und überregionalen Tageszeitungen, Radios und TV-Sender“ die Wahlempfehlung des Höchstbietenden bekanntgeben, teilte Nico Wehnemann auf Facebook mit.

Der Stadtverordnete war für die „Partei“ bei der OB-Wahl angetreten und hatte 2097 Stimmen (1,1 Prozent) bekommen. Diese seien für die Stichwahl „extrem wahlentscheidend“, ließ Wehnemann wissen.

Vor sechs Jahren war die Wahlempfehlung für 122 Euro versteigert worden. Die „Partei“ spendete das Geld dem Frankfurter Zoo. Der Gewinner der Auktion entschied sich dafür, dass die „Partei“ für Peter Feldmann aufrufen soll. Im Rechtsausschuss im Römer fragte anschließend ein CDU-Stadtverordneter zaghaft nach der Rechtmäßigkeit der Aktion. Er erhielt keine Antwort.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen