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Bernadette Weyland Rechtlicher Graubereich

Sollte Bernadette Weyland rechtswidrig eine Pension vom Land erhalten, wäre das ein Skandal. Die CDU könnte dann kaum mehr an ihrer OB-Kandidatin festhalten. Ein Kommentar.

OB-Wahl in Frankfurt
CDU-Kandidatin Bernadette Weyland auf dem Römerberg in Frankfurt. Foto: Christoph Boeckheler

Eine Frage muss so schnell wie möglich geklärt werden: Ist es rechtswidrig, dass Bernadette Weyland vom Land eine Pension erhält? Sollte das der Fall sein, wäre das ein Skandal – obwohl sie das Geld spendet. Die CDU könnte dann kaum mehr an ihrer OB-Kandidatin festhalten.
Wahrscheinlicher ist, dass wir es hier mit einem rechtlichen Graubereich zu tun haben. Schließlich ist Weyland nicht die erste Politikerin, die von einer solchen Übergangsregelung profitiert.

Deswegen muss man sie nicht moralisch verurteilen. Bernadette Weyland, 60 Jahre alt, Mutter von vier Kindern, hat ihren gut bezahlten Job als Staatssekretärin aufgegeben, um sich aufs Abenteuer OB-Wahl einzulassen. Damit agiert sie professioneller als Boris Rhein, CDU-Kandidat im Jahr 2012. Er blieb im Wahlkampf Innenminister – Interessenkollisionen waren die Folge. Von Weyland zu erwarten, dass sie überdies auf viel Geld im Ruhestand verzichtet, wäre viel verlangt.

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