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OB-Wahl in Frankfurt Peter Feldmann bleibt OB in Frankfurt

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Stichwahl kommt OB Peter Feldmann (SPD) in Frankfurt auf 70,8 Prozent +++ Bernadette Weyland (CDU) holt 29,2 Prozent der Stimmen +++ Der Wahlabend im Römer.

OB-Wahl in Frankfurt
Frankfurts SPD-Chef Mike Josef gratuliert OB Peter Feldmann zu seiner Wiederwahl. Foto: Renate Hoyer

Frankfurts alter OB ist Frankfurts neuer OB: Peter Feldmann (SPD) gewinnt die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters mit deutlichem Vorsprung. 505.268 Menschen waren zur Wahl des neuen Stadtoberhaupts aufgerufen, nur 30,2 Prozent von ihnen haben bei der Stichwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. 

Nach Auszählung aller 490 Wahlbezirke kommt Peter Feldmann auf 70,8 Prozent, CDU-Konkurrentin Bernadette Weyland auf 29,2 Prozent.

20.50 Uhr: Als OB Peter Feldmann den Römer nach seinem Wahlsieg verlässt, stimmen die Parteigenossen lauthals an: „So sehen Sieger aus“. Dazu schwenken sie rote SPD-Ballons. Feldmann fällt nicht mit ein in den Gesang - wohl nicht nur aus Bescheidenheit, sondern auch weil er heute etwas heiser ist und die Stimme schonen muss. 

20 Uhr: Alle Stadtteile sind in Frankfurt rot. „Du hast alle gewonnen“, sagt OB-Sprecher Ralph Klinkenborg um acht Uhr zu Peter Feldmann. „Alle?“, fragt Feldmann ein wenig ungläubig. „Alle“, bestätigt Klinkenborg. Den ein oder anderen Wahlbezirk im Norden nicht, „aber alle Stadtteile, alle“. Besonders gut schnitt Feldmann im Riederwald mit 83, 6 Prozent ab. Aber auch in Nordend-Ost und in Bornheim kommt er auf mehr als 80 Prozent.

19.55 Uhr: Feldmanns Frau Zübeyde kommt gegen acht in den Römer, hat nun Zeit zu gratulieren. Die Kinder sind ins Bett gebracht, jetzt kann gefeiert werden. Die Genossen aus der SPD-Geschäftsstelle sind auch eingetroffen. „Wild feiern werde ich nicht“, sagt Feldmann. „Aber schon mal anstoßen.“

19.54 Uhr: Martin Kliehm, Fraktionschef der Linken im Römer, freut sich, „dass die CDU einen Dämpfer bekommen hat“. Die sollten mal in sich gehen, sagt er. Weyland habe viel falsch gemacht, einen Law-and-Order-Wahlkampf geführt.  Feldmann dagegen sei authentisch. „Er hat seit sechs Jahren Haustürbesuche gemacht, ist einmal im Monat an Schulen gegangen  - er ist menschlich und bewegt sich mit den Leuten auf Augenhöhe.“

19.46 Uhr: Janine Wissler, die für die Linken bei der Oberbürgermeisterwahl angetreten war, sagt: „Das Ergebnis ist voll verdient – vor allem für sie.“ Weyland sei mit Anlauf in jedes Fettnäpfchen getreten, etwa die Sache mit dem vorzeitigen Ruhestand. Oder dass sie sich kurz vor der Stichwahl noch mit den Grünen angelegt habe. Was da jetzt als Ergebnis herausgesprungen sei, sei die Quittung.  „Die Auszeichnung Mitarbeiterin des Monats der SPD hat sie sich redlich verdient.“

19.40 Uhr: Jetzt sind alle Wahllokale ausgezählt. Das vorläufige Ergebnis liegt vor. Danach kann OB Peter Feldmann (SDD) 70,8 Prozent aller Stimmen auf sich vereinen. Seine Konkurrentin, CDU-Kandidatin Bernadette Weyland auf 29,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 30,2 Prozent.

19.30 Uhr: Gegenüber dem Journal Frankfurt sagt Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel, dass er nicht gedacht hätte, dass das Ergebnis so deutlich ausfallen würde. „Wir wissen, wie man hart arbeitet und kämpft, und wir wissen auch zu feiern, da können Sie sicher sein.“

19.37 Uhr: Alle Wahlbezirke sind ausgezählt. OB Peter Feldmann (SPD) kann 70,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und ist klarer Sieger. CDU-Kandidatin Bernadette Weyland kommt auf 29,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt bei 30,2 Prozent.

19.27 Uhr: In seinem Heimat-Stadtteil Bonames kommt OB Peter Feldmann auf satte 77,3 Prozent.

19.19 Uhr: Bei der Auszählung der Stimmen geht es auf das Ende zu: 471 von 490 Wahlbezirke sind jetzt ausgezählt. OB Feldmann (SPD) holt 71,1 Prozent der Stimmen, CDU-Kandidatin Weyland 28,9 Prozent.

19.13 Uhr: Jetzt sind 448 von 490 Wahlbezirke ausgezählt: OB Feldmann (SPD) liegt nun bei 71,7 Prozent, Weyland (CDU) bei 28,3 Prozent.

19.08 Uhr: 438 von 490 Wahlbezirke sind jetzt ausgezählt: OB Feldmann (SPD) liegt bei 72 Prozent, Weyland (CDU) bei 28 Prozent.

19.07 Uhr: Für die Grünen-Stadtverordnete Ursula auf der Heide ist das Ergebnis „deutlich“. Und „da sind eine ganze Menge grüne Wählerstimmen dabei“. Und diese Wähler hätten nun eine Erwartung an Herrn Feldmann. Dass er jetzt auch ökologisch handeln würde, so wie er es in letzter Zeit versprochen habe. „Daran werden die grünen Wähler ihn messen - und wir im Römer auch.“

19 Uhr: Eine Stunde nach Schließung der Wahllokale nähert sich die Auszählung der Stimmen dem Ende: Nach der Auszählung von 412 von 490 Wahlbezirken vereinigt Feldmann (SPD) 72,5 Prozent der Stimmen auf sich, seine Konkurrentin Weyland (CDU) 27,5 Prozent.

18.55 Uhr: Jetzt sind 398 von 490 Wahlbezirke ausgezählt. OB Peter Feldmann (SPD) holt 72,8 Prozent der Stimmen, Weyland 27,2 Prozent.

18.54 Uhr: Die ehemalige CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth steht im Römer drei Meter entfernt von dem Pulk, der sich um Weyland gebildet hat. „Ich warte“ , sagt sie. "Auf den OB. Ich will ihm gratulieren."

18.50 Uhr: Jetzt sind 382 von 490 Wahlbezirken ausgezählt. Feldmann liegt jetzt bei 73,1 Prozent, Weyland bei 26,9 Prozent.

18.50 Uhr: Annette Rinn, FDP-Fraktionsvorsitzende im Römer, hat sich das Ergebnis „nicht ganz so drastisch“ vorgestellt. Wenn man bedenke, wie die SPD bundesweit derzeit dastehe, dann „ist das beachtlich“. Da sehe man, „dass es sich rentiert, wenn man sechs Jahre lang jedes Mal vor eine Kamera hüpft“. Sie ist von dem Ergebnis „enttäuscht, ich hätte mir einen Wechsel gewünscht“.

18.46 Uhr: Ex-OB Petra Roth sucht derweil den Oberbürgermeister.

18.45 Uhr: Nach der Auszählung von 370 von 490 Wahlbezirken kann OB Feldmann 73,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, Weyland 26,9 Prozent.

18.42 Uhr: Die Auszählung geht in Riesenschritten voran. Jetzt sind 359 von 490 Wahlbezirke ausgezählt: Danach liegt Feldmann bei 73,3, Weyland bei 26,7 Prozent.

18.40 Uhr: Um 18.40 Uhr kommt Bernadette Weyland. Sie lächelt in die Kameras. Das Ergebnis gehe nicht spurlos an einem vorbei, aber die Wahl sei nicht zu gewinnen gewesen, sagt sie.

18.37 Uhr: Nach der Auszählung von 334 von 490 Wahlbezirken kann OB Feldmann 73,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, Weyland 26,3 Prozent.

18.32 Uhr: Jetzt sind 302 von 490 Wahlbezirke ausgezählt: Danach liegt Feldmann bei 73,3, Weyland bei 26,7 Prozent.

18.32 Uhr: Für Frederik Michalke, Juso und Beisitzer im Vorstand der Frankfurter SPD, sieht das gerade nach „einem starken Ergebnis“ aus. Es sei eine Bestätigung für einen „hervorragenden Oberbürgermeister, der mit Wohnen und Bildung die richtigen Themen setzt“. Er habe mit einem guten Ergebnis gerechnet, aber wenn die Zahlen so bleiben würden, dann „ist eine sieben davor für eine große Stadt wie Frankfurt ein Traumergebnis“.

18.30 Uhr: Nach der Auszählung von 287 von 490 Wahlbezirken kann OB Feldmann 73,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, Weyland 26,9 Prozent.

18.27 Uhr: Jetzt sind 244 von 490 Wahlbezirke ausgezählt: Danach liegt Feldmann bei 72,7, Weyland bei 27,3 Prozent.

18.22 Uhr: Nach der Auszählung von 174 von 490 Wahlbezirken kann OB Feldmann 73,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, Weyland 26,8 Prozent.

18.20 Uhr: Medienmanager und SPD-Anhänger Bernd Reisig ist gerade in den Römer gekommen. Direkt aus Mallorca quasi, gelandet um 17.30 Uhr. „Heute Morgen hab ich gehofft, dass Peter Feldmann so 58 bis 60 Prozent schafft“, sagt er. „Man hat ja gespürt, dass es eine Stimmung für Peter Feldmann gibt.“ Die aktuellen Zahlen aber von mehr als 70 Prozent für Feldmann, „das ist ein Erdrutschsieg“.

18.17 Uhr: Nach 81 von 490 Wahlbezirken verfestigt sich das Ergebnis. Danach liegt Feldmann bei 74,1, Weyland bei 25,9 Prozent.

18.13 Uhr: Nach der Auszählung von 22 von 490 Wahlbezirken liegt OB Peter Feldmann (SPD) mit 74,7 Prozent der Stimmen vorne. Seine Konkurrentin Bernadette Weyland liegt bei 25,3 Prozent.

18.10 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl ist noch niedriger als die bei der Hauptwahl. Sie liegt nach einer repräsentativen Umfrage des Wahlamtes in neun Wahllokalen um 18 Uhr bei 30,2 Prozent und ist damit noch schlechter als die Wahlbeteiligung am 25. Februar. Und die war schon mau. Sie lag bei 37,6 Prozent und war damit genauso niedrig wie  2012.  Bei der letzten Stichwahl am 25 März 2012 lag die Wahlbeteiligung bei 35,1 Prozent.

18.04 Uhr: SPD-Landtagsabgeordneter Turgut Yüksel ist „aufgeregt“, aber optimistisch, dass Peter Feldmann die meisten Stimmen bekommt. Allerdings findet er die Wahlbeteiligung „traurig“. Er rechne mit knapp 30 Prozent. „Das heißt, wer 15 Prozent der Wähler mobilisiert hat, gewinnt die Wahl. Das ist leider so.“

17.50 Uhr: Noch ist nicht viel los im Römer. Die ehemalige CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth trifft um zehn vor sechs ein. Auch Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) ist da. „Wir haben fleißig zusammen gekämpft“, sagt er. „Nun müssen wir mal gucken.“ Im Büro von Stadtkämmerer Uwe Becker versammelt sich die CDU jetzt und wartet auf die ersten Ergebnisse.

17.25 Uhr: Nur noch eine gute halbe Stunde bis zur Schließung der Wahllokale. Kurz nach 18 Uhr werden insgesamt rund 4000 Helferinnen und Helfer in den 376 Wahllokalen mit der Auszählung der Stimmen beginnen. Erste Ergebnisse könnte es schon um 18.45 Uhr geben.

16.50 Uhr: Die niedrige Wahlbeteiligung beschäftigt die Menschen auf Twitter: User Jens Schreiber beispielsweise schreibt: „Noch ist Zeit zur #obwahlffm zu gehen! Auf geht's.“ Auch OB Feldmann ruft per Twitter zur Wahl auf.

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