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OB-Wahl in Frankfurt Feldmann und Weyland in der OB-Stichwahl

+++ Vorläufiges Wahlergebnis: Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) erzielt bei der OB-Wahl in Frankfurt 46 Prozent +++ Doch keine Rekord-Wahlbeteiligung +++ Der Wahlabend zum Nachlesen.

Peter Feldmann
Peter Feldmann hat im ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt mit Abstand die meisten Simmen bekommen. Foto: dpa

Die Frankfurter hatten heute die Qual der Wahl. Gleich zwölf  Kandidaten stellten sich den rund 511.000 Wahlberechtigten an diesem Sonntag zur Wahl. Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) und Bernadette Weyland, OB-Kandidatin der CDU, galten als aussichtsreichste Kandidaten. Feldmann bewarb sich um eine zweite Amtszeit.

20.40 Uhr: Frankfurt ist rot. Das ist einer Karte zu entnehmen, die zeigt, welche Stadtteile an OB Peter Feldmann (SPD) gegangen sind. Die schwarzen Punkte, Stadtteile, in denen die CDU-OB-Kandidatin Bernadette Weyland punkten konnte, sind überschaubar.

20.30 Uhr: Wahlleiterin Regina Fehler gibt das vorläufige Wahlergebnis bekannt. Danach erzielt Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) 46 Prozent, seine Kontrahentin Bernadette Weyland (CDU) 25,4 Prozent. Die Grüne Nargess Eskandari-Grünberg kommt auf 9,3 Prozent, die Linke Janine Wissler 8,8 Prozent. Der unabhängige Kandidat Volker Stein liegt bei 5,9 Prozent.

20.15 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei der Frankfurter OB-Wahl war doch kein Rekord. Zurzeit liegt sie bei 37,6 Prozent. Zu Beginn der Auszählung um 18 Uhr wurde sie mit 57,8 Prozent angegeben. Wie die Stadt Frankfurt über Twitter schreibt, sei es ungewöhnlich und unerklärlich, dass die Differenz zwischen repräsentativer und tatsächlicher Wahlbeteiligung so groß sei.  Dies müsse analysiert werden.

19.54 Uhr: Die Linke Janine Wissler ist sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. „Ein Ergebnis um 9 Prozent ist großartig. Das ist ehrlich gesagt auch mehr als wir erwartet hatten.“ Sie freut sich sehr, dass die Wahlbeteiligung so hoch war und dass davon nicht ausschließlich rechte Kräfte profitiert haben.

19.49 Uhr: Das Ergebnis von OB Feldmann stabilisiert sich. Nach der Auszählung von 482 von 490 Wahlbezirken liegt er weiter bei 46 Prozent. Weyland (CDU) kommt auf 25,4 Prozent, Eskandari-Grünberg (Grüne) auf 9,4 Prozent, Wissler (LInke) auf 8,8 Prozent. Volker Stein holt 6 Prozent.

19.44 Uhr: Der unabhängige Kandidat Volker Stein, der zurzeit bei 6 Prozent liegt, sagt, dass er sich ein  zweistelliges Ergebnis erhofft habe. „Meine Hochachtung für OB Feldmann, der nah an die absolute Mehrheit herangekommen ist“, sagte er. Das Ergebnis von Weyland wertete er als ein  absolutes Desaster für die CDU.

19.37 Uhr: Nach der Auszählung von 468 von 490 Wahlbezirken liegt OB Feldmann (SPD) jetzt bei 46 Prozent, Bernadette Weyland (CDU) bei 25.3 Prozent. Die Grüne Eskandari-Grünberg erzielt 9,4 Prozent, die Linke 8,9 Prozent.

19.37 Uhr: Obwohl die CDU-Kandidatin Weyland nur auf etwa 25 Prozent zu kommen scheint, sieht sie im Interview mit der Hessenschau auch angesichts der hohen Wahlbeteiligung eine Stimmung zum Wechsel.  Ob es wirklich eine Rekord-Wahlbeteiligung gab, ist indes unklar.

19.35 Uhr: „Es wird zwei Wahlgänge geben, das habe ich immer gesagt. Die hohe Wahlbeteiligung ist ein Hammer. Es ist gelungen, die Wähler zu mobilisieren“, sagt OB Peter Feldmann in der Hessenschau zum Wahlergebnis. Feldmann und seine Kontrahentin Weyland (CDU) werden wohl am 11. März die Stichwahl müssen.

19.30 Uhr: Eskandari-Grünberg von den Grünen ist über ihr Wahlergebnis enttäuscht. „Ich hatte mir deutlich mehr erhofft“, sagte sie. Es sei schwer gewesen, gegen einen Amtsinhaber anzutreten, noch dazu gegen Peter Feldmann (SPD), der im Amt permanent Wahlkampf betrieben habe.

19.22 Uhr: OB Peter Feldmann fällt leicht ab. Nach der Auszählung von 424 von 490 Wahlbezirken kommt der SPD-Politiker auf 46,7 Prozent, die CDU-Kandidatin Bernadette Weyland auf 24,5 Prozent.

19.07 Uhr: Das ist der Stand nach der Auszählung von 371 von 490 Wahlbezirken: OB Peter Feldmann (SPD) liegt bei 47,1 Prozent, Bernadette Weyland (CDU) bei 24,2 Prozent.

19.02 Uhr: Nach der Auszählung von 350 von 490 Wahlbezirken kommt OB Peter Feldmann (SPD) auf 47,2 Prozent, seine Kontrahentin Bernadette Weyland (CDU) auf 24,2 Prozent. Die Linke Janine Wissler und die Grüne Nargess Eskandari-Grünberg liegen mit 9,1 Prozent gleichauf.

19 Uhr: Wenn es nach den Wählern rund um die Bettinaschule im feinen Westend ginge, hätte Bernadette Weyland (CDU) die Nase vorn. In dem Wahllokal holt sie satte 51,5 Prozent. Peter Feldmann (SPD) kommt auf 21,6 Prozent.

19 Uhr: Zum Frankfurter Stadtteil Bonames hat OB Peter Feldmann eine besondere Beziehung. Fast fünf Jahrzehnte lebte er in dem Stadtteil. Diese besondere Beziehung spiegelt sich auch im Wahlergebnis. Nach der Auszählung von drei von vier Wahlbezirken in Bonames liegt er bei 56,5 Prozent,  Bernadette Weyland (CDU) bei 19,2 Prozent. Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) holt 6 Prozent, Janine Wissler (Linke) 6,9 Prozent, Volker Stein (unabhängig) 6,6 Prozent.

18.56 Uhr: Der Stand nach der Auszählung von 318 von 490 Wahlbezirken:

18.46 Uhr: Hier der Stand nach der Auszählung von 247 von 490 Wahlbezirken:

18.41 Uhr: Jetzt sind 201 von 490 Wahlbezirke ausgezählt. OB Peter Feldmann (SPD) sackt leicht ab. Er steht jetzt bei 48,3 Prozent, Bernadette Weyland (CDU) bei 23,9 Prozent, Die Grüne Nargess Eskandari-Grünberg und die Linke Janine Wissler liegen mit 8,6 Prozent gleich auf. Volker Stein erzielt 6,4 Prozent.

18.36 Uhr: Die Ergebnisse nach der Auszählung von 144 von 490 Wahlbezirken:

18.31 Uhr: Jetzt sind 86 von 490 Wahlbezirke ausgezählt. Die Stimmverteilung: Peter Feldmann (SPD) 50 Prozent, Bernadette Weyland (CDU) 24 Prozent, Janine Wissler (Linke) 7,9 Prozent, Nargess Eskandari-Grünberg 7,1 Prozent, Volker Stein 6,7 Prozent.

18.26 Uhr: Nach der Auszählung von 44 von 490 Wahlbezirken hat Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD)  mit 49,5 Prozent einen satten Vorsprung vor Bernadette Weyland (CDU) mit 25,3 Prozent, Nargess Eskandari-Grünberg (GRüne) liegt bei 6,7 Prozent, Janine Wissler (Linke) bei 7,7 Prozent. Volker Stein (parteilos) holt 6,5 Prozent.

18.25 Uhr: So sieht die Stimmenverteilung nach der Auszählung von 30 von 490 Stimmbezirken aus:

18.21 Uhr: Nach der Auszählung von zehn von 490 Wahlbezirken hat nach Angaben des städtischen Wahlamtes OB Peter Feldmann mit 56,6 Prozent der Stimmen die Nase vorn. Bernadette Weland (CDU) holt 22 Prozent, Janine Wissler bei 6,2 Prozent, Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) bei 4,3 Prozent. Der unabhängige Kandidat Volker Stein holt 6,7 Prozent.

18.20 Uhr: Nach Angaben des Europaabgeordneten Thomas Mann wertet die CDU die hohe Wahlbeteiligung als ein gutes Zeichen für die CDU-Kandidatin Bernadette Weyland.

18.10 Uhr: So sieht nach einer Grafik der Stadt die Struktur der Wahlberechtigten nach Geschlecht und Alter aus:

18 Uhr: Rekordbeteiligung bei der OB-Wahl in Frankfurt. 57,8 Prozent der Wahlberechtigten haben heute ihre Stimme abgegeben, berichtet die Stadt Frankfurt kurz nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr. Die bislang höchste Wahlbeteiligung war 1995 nach der Einführung der Direktwahl gezählt worden. Damals lag sie bei 55,8 Prozent. Petra Roth (CDU) siegte damals. Diese hohe Zahl ist jetzt bei dieser OB-Wahl geknackt werden.

17.40 Uhr: Der Endspurt läuft. Immer mehr Frankfurter rufen über Twitter andere auf, noch schnell an die Wahlurne zu gehen.

17 Uhr: Die Minus-Temperaturen halten die Menschen nicht davon ab, an die Wahlurne zu gehen. Jessica Purkhardt meldet per Twitter, dass in ihrem Wahllokal soeben ein Wähler barfuß gekommen ist. So groß sei also die Sehnsucht nach demokratischer Mitbestimmung, twittert sie.

17 Uhr: Einen Rekord hat die OB-Wahl schon jetzt aufgestellt. Als am Freitagmittag die Briefwahllokale schlossen, hatten nicht weniger als 52.586 Menschen Wahlunterlagen beantragt, das entspricht einem Anteil von 10,4 Prozent. Vor sechs Jahren, bei der OB-Wahl 2012, waren es lediglich 35 311 gewesen, sagt Hans-Joachim Grochocki, der Dienstälteste der Wahlamtsleiter in Deutschland. Das entsprach einem Anteil von 7,6 Prozent.

16.55 Uhr: Bis 16 Uhr haben 46,9 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie das städtische Wahlamt mitteilt. In manchen Wahllokalen drängen sich die Menschen an den Wahlurnen.

16.45 Uhr: Bei der OB-Wahl zeichnet sich am späten Nachmittag eine Rekord-Wahlbeteiligung ab. Die höchste Wahlbeteiligung war 1995 nach der Einführung der Direktwahl gezählt worden. Damals lag sie bei 55,8 Prozent. Petra Roth (CDU) siegte damals. Diese hohe Zahl könnte bei dieser OB-Wahl geknackt werden, wie Wahlamtsleiter Hans-Joachim Grochocki gegen 16.30 Uhr sagte.  Die niedrigste Wahlbeteiligung lang 2007 bei 33,6 Prozent.

16.35 Uhr: Für die Kampagne zur OB-Wahl haben die großen Parteien viel Geld ausgegeben. CDU-Geschäftsführer Stöter spricht von 300 000 Euro, SPD-Manager Maier nennt die gleiche Summe, wobei die Hälfte von privaten Spendern aufgebracht worden sei. Bastian Bergerhoff, Sprecher des Grünen-Vorstands, beziffert den Etat auf 60 000 Euro. Steffen Merte, der Geschäftsführer der Linken, konnte lediglich mit 14 000 Euro wirtschaften.

16.30 Uhr: Unklar ist, ob angesichts der großen Bewerberzahl ein Sieger bereits im ersten Wahlgang ermittelt werden kann. Als Termin für eine mögliche Stichwahl der beiden bestplatzierten Kandidatinnen oder Kandidaten ist der 11. März vorgesehen.

14 Uhr: Bei der OB-Wahl in Frankfurt zeichnet sich um 14 Uhr eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 14 Uhr haben 31,5 Prozent der 511 000 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie das Wahlamt mitteilte. Im Jahr 2012 hatten um diese Zeit erst 19,4 Prozent der Wähler abgestimmt. Insgesamt hatten damals 37,5 Prozent der Wähler bis zur Schließung der Wahllokale um 18 Uhr ihre Stimme abgegeben.

Hier sehen Sie, wie einige der wichtigsten Kandidaten ihre Stimme abgegeben haben:

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