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OB-Wahl in Frankfurt „Bestes Ergebnis seit Kriegsende“

Nico Wehnemann von der Satire-Partei „Die Partei“ holt weniger als zwei Prozent und ist dennoch in Feierlaune.

OB Wahl in Frankfurt
Nico Wehnemann feiert mit Champagner. Foto: Monika Müller

Die ersten Sektkorken lässt im Römer die Satire-Partei „Die Partei“ vor den Bildschirmen knallen. Pardon, es ist selbstverständlich Champagner, mit dem die Spaßpolitiker (das Wort hören sie nicht so gerne) anstoßen. Kurz nach halb sieben, die ersten Bezirke sind ausgezählt – und zu dem Zeitpunkt kommt OB-Kandidat Nico Wehnemann auf 1,9 Prozent. „Das ist mein bestes Ergebnis seit Kriegsende“, sagt Wehnemann. Außerdem habe er schließlich den Wahlkampf erst interessant gemacht.

Grund also zum Feiern. Kurz zuvor hatte er die Maske mit dem Konterfei des unabhängigen OB-Kandidaten Volker Stein abgenommen. Die trug er im Wahlkampf häufig. „Oberst Klein“, wie Wehnemann den Mitbewerber stets nannte, der selbst der eigenen Partei (FDP) zu peinlich sei. Er persönlich, sagt Wehnemann, habe dafür gesorgt, dass die Wahlbeteiligung nach oben gegangen sei und die Wählerschaft von Stein in den Keller.

„Feldmann kann stolz auf mich sein, ich erwarte, dass er mir sein Amt übergibt.“ Oder einen lukrativen Posten im Amt für Kommunikation und Marketing. Dass er selbst nicht aus eigener Kraft in die Stichwahl gekommen ist, sei aber nicht ungeplant geschehen: „Ich hätte am 11. März ohnehin keine Zeit gehabt“, sagt Wehnemann.

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