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OB-Wahl Frankfurt OB-Stichwahl: Die Stadtteil-Hochburgen im Vergleich

Bernadette Weyland verliert ihre letzten Bastionen, der Riederwald liegt Peter Feldmann zu Füßen - und Harheim beschert der Stichwahl einen Hauch von Spannung: Die Ergebnisse der OB-Stichwahl im Stadtteil-Vergleich.

Stichwahl-Ergebnisse
Die Sympathien für den Amtsinhaber sind keineswegs gleichmäßig verteilt. Foto: Screenshot

Die wenigen schwarzen Flecken auf der Karte der Frankfurter Stadtteile, die nach der ersten Wahlrunde um das Amt des Oberbürgermeisters noch dem dominierenden Rot trotzten, sind nach der OB-Stichwahl perdu: Die christdemokratische OB-Kandidatin Bernadette Weyland verlor zwei Wochen nach der Hauptwahl auch ihre einzigen drei Stadtteil-Bastionen Harheim, Nieder-Erlenbach und Westend-Süd an den sozialdemokratischen Amtsinhaber Peter Feldmann.

Unterm Strich gewinnt Feldmann in Frankfurt 70,8 Prozent der Stimmen, Weyland muss sich mit 29,2 Prozent begnügen. Doch so eindeutig, wie das Gesamtergebnis ausfällt, ist die Wahl in manchen Stadtteilen nicht ausgegangen. Harheim etwa gebührt das Verdienst, dem Stichwahl-Abend wenigstens einen Hauch von Spannung beschert zu haben. 50,5 zu 49,5 - so knapp wie im Frankfurter Norden ging die Entscheidung in keinem anderen Stadtteil aus.

Wie Weyland und Feldmann in den Stadtteilen abschneiden

Doch auch in Nieder-Erlenbach, dem Heimat-Stadtteil der langjährigen CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth, rückten die Kandidatin und der Kandidat am Ende dicht aneinander. Weyland holte hier 48,2 Prozent, Feldmann 51,8 Prozent. In Westend-Süd, dem dritten Stadtteil, der zwei Wochen zuvor der CDU-Kandidatin den Vorzug vor dem SPD-Mann gegeben hatte, kann Feldmann ein wenig mehr Abstand zu Weyland schaffen - hier verbucht der amtierende OB nach der Stichwahl 53,2 Prozent, die CDU-Herausforderin 46,8 Prozent.

Am anderen Ende der Skala stehen Riederwald, Nordend-Ost, Bornheim oder Bonames - Stadtteile, in denen Feldmann seiner Konkurrentin Weyland meilenweit davongelaufen ist. Die größte Distanz zwischen den Kandidaten ist im Riederwald zu verzeichnen: In dem traditionell roten Stadtteil, wo die 1875 geborene Frankfurter Gewerkschaftsgründerin und SPD-Ikone Johanna Tesch lebte,  bekommt Weyland mit 16,4 Prozent in der Stichwahl keinen Fuß auf den Boden. Mehr als 80 Prozent nimmt der alte und neue OB auch in Nordend-Ost und Bornheim mit nach Hause, und in Feldmanns Wohnort Bonames stimmen  77,3 Pozent der Wählerinnen und Wähler für ihn ab.

Unsere Karten zeigen, wo die beiden Stichwahl-Kandidaten besser und wo sie schlechter abschneiden. Klicken oder tippen Sie auf einen Stadtteil, um die Ergebnisse zu erfahren.

So schneidet Peter Feldmann in den Stadtteilen ab:

So schneidet Bernadette Weyland in den Stadtteilen ab:

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