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OB-Wahl Frankfurt So wählte der Stadtteil Kalbach-Riedberg

1. UpdateKalbach-Riedberg ist eine der CDU-Hochburgen Frankfurts - und doch kann Christdemokratin Bernadette Weyland hier in der Stichwahl nicht punkten.

11.03.2018 21:44

In Kalbach-Riedberg bekommt SPD-Mann Peter Feldmann zwar deutlich weniger Prozentpunkte als in Frankfurt insgesamt - der Stadtteil gilt als CDU-nah. Trotzdem fällt das Ergebnis der OB-Stichwahl auch hier eindeutig aus: 63,2 Prozent für den sozialdemokratischen Amtsinhaber, 36,8 Prozent für die Herausforderin Bernadette Weyland von der CDU.

Weyland hatte in der ersten Wahlrunde zwei Wochen zuvor mit 32,8 Prozent mehr als im Frankfurt-weiten Durchschnitt geholt, musste sich aber dem Amtsinhaber auch hier geschlagen geben. Es folgten Nargess Eskandari-Grünberg (8,9 Prozent) und Janine Wissler (5 Prozent). Der unabhängige Kandidat Volker Stein landete ebenfalls bei 5 Prozent.

Rückblick auf die OB-Wahl 2012

Der jüngste Frankfurter Stadtteil ging bei der OB-Wahl vor sechs Jahren klar an den christdemokratischen Kandidaten: In Kalbach-Riedberg gewann Boris Rhein sowohl die Hauptwahl (53,7 Prozent) als auch die die Stichwahl (59 Prozent) mit deutlicher Mehrheit.

Kalbach-Rieberg ist damit einer sieben Stadtteile, in denen der CDU-Kandidat bereits im ersten Durchgang eine absolute Mehrheit gewann. Die Bewerberin der Linken, Janine Wissler, musste hingegen in Kalbach-Riedberg eines ihrer schlechtesten Ergebnisse einstecken (2,1 Prozent).

Peter Feldmann von der SPD kam auf 25,7 Prozent (Hauptwahl) bzw. 41 Prozent (Stichwahl).

Die Wahlbeteiligung im Stadtteil lag mit 41,9 Prozent in der Stichwahl deutlich über dem Frankfurter Durchschnitt.

 

 

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