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#FROBcheck Volker Stein im Twitter-Interview: „Bauen, bauen, bauen!“

OB-Kandidat Volker Stein stellt sich auf Twitter eine Stunde lang Ihren Fragen - über einen neuen Stadtteil am Rebstock, das Bahnhofsviertel und günstige RMV-Tickets.

Twitter-Interview mit OB-Kandidat Volker Stein
OB-Kandidat Volker Stein beim Twitter-Interview in der FR-Redaktion. Foto: Rolf Oeser

Volker Stein hat sich als zweiter Frankfurter OB-Kandidat auf Twitter eine Stunde lang unter dem Hashtag #FROBcheck den Fragen von Userinnen und Usern gestellt. Das FDP-Mitglied, Oberst der Reserve, tritt ohne Unterstützung seiner Partei an. Wir dokumentieren das Interview in Auszügen.

Wie repräsentativ sind die Umfragen von #OBerstKlein?
Danke für das Kompliment. Oberst Klein hat mit seinen Entscheidungen in Afghanistan das Leben seiner Soldaten gerettet.

Welche Gemeinsamkeiten haben Sie und Oberst Klein?
Oberst Klein ist in der Zwischenzeit zum Brigadegeneral befördert worden, ich leider nicht.

Sie haben also nicht das Format, eine Brigade zu führen, wollen aber eine Stadt mit über 700.000 Einwohnern führen? Wie kommen Sie zu dieser persönlichen Einschätzung? Ich hatte nach Gemeinsamkeiten gefragt, nicht nach Unterschieden?
Das Format habe ich schon, aber bei Reserveoffizieren ist eben bei Oberst Schluss. Zu Ihrer Zusatzfrage: Wir können Entscheidungen treffen auch in zeitkritischen Situationen.

@OberstStein Bei wem haben Sie ein Stein im Brett und warum?
Bei allen politisch intellektuell Redlichen, weil sie Politik verstehen. Und bei meiner Familie, weil sie mich liebt.

Bedeutet es, dass alle, die Sie nicht wählen, weder politisch, noch intellektuell bzw. redlich sind?
Nö.

WLAN in den Schulen? Geht da nicht mehr?
Natürlich geht da mehr. Auch im öffentlichen Raum gibt es Nachholbedarf. Habe mit dem damaligen Bürgermeister @olafcunitz WLAN in Werbeträgern unterschriftsreif gehabt. CDU/Grüne- Koalition hat es ausgebremst.

Herr Stein, Sie legen Wert darauf, ein „liberaler Kandidat“ zu sein. Inwieweit treten Sie für liberale Werte wie individuelle Freiheiten und Toleranz ein?
100 Prozent bin und bleibe ich liberal. Als Vertreter der Rechtsstaatspartei muss der Staat allerdings auch in der Lage sein, Recht durchzusetzen. Einen rechtsfreien Raum darf es in Frankfurt nicht geben.

Herr Oberst: Wann wird es eine gesetzliche Regelung geben, damit Kreppel hier nicht mehr fälschlicherweise als „Berliner“ verkauft werden dürfen?
Hoffentlich nicht. Der Frankfurter Bäcker soll auch einen Berliner verstehen können, wenn er einen Berliner und keinen Kreppel bestellt.

Wie fühlt sich das eigentlich an, mit 85 Followern in den Online-Wahlkampf für das OB-Amt einer bedeutenden Großstadt Deutschlands zu ziehen?
Die Äußerungen in den Gesprächen zeigen mir hohe Beliebtheitswerte, aber Sie haben Recht: es gibt noch Platz nach oben.

Was wollen Sie gegen den Mangel an günstigen Wohnungen in #Frankfurt tun, @OberstStein?
Bauen, bauen, bauen! Das Rebstockgelände bietet sich an. Mit mehr Kooperationen mit dem Umland gäbe es weniger Widerstand in den Umlandgemeinden, und die im Regionalen Flächennutzungsplan ausgewiesenen Flächen könnten zur Baureife gelangen.

Wo bitte ist am Rebstockgelände noch Platz? Oder wollen Sie das Rebstockbad abreißen und dort Wohnungen bauen?
Überall. Bei der Infrastruktur brauchen wir Straßenbahn und U-Bahn nur zu verlängern. VGF, Zulassungsstelle, Touring-Zentrale bieten sich zur Verlagerung geradezu an. Rebstockbad muss sowieso saniert oder neugebaut werden.

Wohin wollen Sie denn verlagern? Auch dafür brauchen Sie Flächen!
Gutleutstraße (alte Favela), Osthafenbereich bieten sich an.

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