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OB-Wahl in Frankfurt „Zeichen setzen gegen die AfD“

Ming Yang lebt seit mehr als 25 Jahren in Frankfurt und ist Mitglied der Kommunalen Ausländervertretung. Jetzt tritt der 53-jährige Unternehmensberater bei der OB-Wahl an und engagiert sich gegen Rechts.

Ming Yang
Ming Yang vor dem Römer, in dem er gerne als Stadtoberhaupt regieren würde. Foto: Christoph Boeckheler

Sie sagten vorhin, Sie wollten Frankfurt etwas zurückgeben.
Ja. Ich habe sehr viele gute Erfahrungen in Frankfurt gemacht. Ich empfinde Dankbarkeit. Zu meinem Programm gehört die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen. Sie sind tief verbunden mit unserer Stadt und tragen soziale Verantwortung. Viele haben Probleme mit Arbeitskräften, Auszubildenden und Finanzierung. Auch „Berufe der Zukunft“ wie Erzieher, Krankenpfleger und Polizisten brauchen unsere Unterstützung.

Was sagen Sie zur Situation bei den Menschenrechten in der Volksrepublik China?
Ich bin selbst Mitglied einer nationalen Minderheit, ich gehöre zum Volk der Yi. Von den 1,4 Milliarden Menschen in China sind 92 Prozent Han-Chinesen. In China leben zusammen 56 Nationalitäten, Mongolen, Tibeter, Koreaner und viele andere. Vor 30 Jahren sind noch Menschen in China verhungert. Das Land war sehr unterentwickelt. Es gab sehr viele Analphabeten. Es hat seitdem sehr große Fortschritte gegeben.

 

Aber was ist mit der Demokratie?
Die Rechte der Minderheiten sind in der Verfassung verankert. Unsere eigenen Sprachen und Schulen sind garantiert, es gibt garantierte Aufnahmequoten für die Universitäten. Die Infrastruktur entwickelt sich enorm, jedes Jahr gibt es 20 bis 30 Millionen Menschen mehr, die aus der Armut entkommen. Aber es gibt sicher noch Probleme.

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