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Gespräch mit OB Feldmann „Mit mir sparen wir uns nicht in eine Krise“

Der wiedergewählte Oberbürgermeister Peter Feldmann über sein Ergebnis, die Haushaltsberatungen und die Zukunft des Waldstadions.

Peter Feldmann
Peter Feldmann wurde mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt bestätigt. Foto: Christoph Boeckheler

Steht ein Verkauf des Stadions zur Debatte? Die Eintracht hat ja gesagt, sie wolle die OB-Wahl abwarten und dann über die Zukunft der Arena verhandeln.
Eintracht Frankfurt wäre nicht gut beraten, das Stadion zu kaufen. Der Buchwert liegt bei 150 Millionen Euro. Aber ich bin ein großer Fan der Ausbaupläne. Mehr Stehplätze, stabile Ticketpreise, mehr reduzierte Karten für Jugendliche, das sollten wir machen.

Aber die Eintracht will nicht wie bisher jedes Jahr zehn Millionen Euro Miete zahlen ...
Dann muss der nächste Vertrag zwischen Stadt und Eintracht direkt geschlossen werden. Derzeit verdienen Betreiber und Vermarkter viele Millionen. Wenn die Eintracht diese Rolle übernimmt, können wir über das frei werdende Geld verhandeln.

Herr Feldmann, vor sechs Jahren haben Sie kurz nach der Wahl gesagt, dass Sie eine zweite Amtszeit anstreben. Ist 2024 für Sie Schluss als Oberbürgermeister?
Es tut mir leid, aber diese Frage stellt sich mir derzeit einfach nicht. Ich bin ja noch nicht einmal in der zweiten Amtszeit.

Interview: Georg Leppert 

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