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Aschermittwoch Bernadette Weyland attackiert OB Peter Feldmann

Beim Aschermittwoch der Frankfurter CDU tritt OB-Kandidatin Bernadette Weyland im Eintracht-T-Shirt auf, auf dem „Frankfurtliebe“ steht. Für OB Peter Feldmann (SPD) hat sie wenig Liebe übrig.

OB-Wahl in Frankfurt
Da lächeln sie noch: OB Peter Feldmann (SPD) und seine Herausforderin Bernadette Weyland (CDU). Foto: Arne Dedert (dpa)

Von mehr als 200 Besuchern gab es für die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Bernadette Weyland, am Ende ihrer Rede Standing Ovations. Die 60-Jährige hatte beim politischen Aschermittwoch ihrer Partei im Bürgerhaus Harheim noch einmal zum Endspurt im Wahlkampf aufgerufen.

Weyland trat im Eintracht-T-Shirt auf, auf dem „Frankfurtliebe“ stand. „Es ist ja auch Valentinstag.“ Viel Liebe hatte sie für den amtierenden Oberbürgermeister Peter Feldmann allerdings nicht übrig. Sie sei angetreten, weil sie Feldmanns Verhalten nicht mehr habe mitansehen können. „Seine Grußworte sind peinlich“, rief sie den Gästen zu, „er sagt dauernd, wir Frankfurter seien Meckerer.“ Aber die Frankfurter meckerten nicht, sie seien keine Ziegen, sondern sagten ihre Meinung.

Außerdem kritisierte sie Feldmann dafür, dass er Frankfurt nicht international vertrete und permanente Pressearbeit betreibe. „Er missbraucht das Protokoll der Stadt, um Termine zu erfinden, die er dann für Wahlkampf nutzt“, sagte Weyland. Sie warf dem Antsinhaber arrogantes Verhalten in den Diskussionen um den neuen Stadtteil vor. Bauern verlören ihre Äcker – und Feldmann beklage den Verlust seiner Laufstrecke. „Man sollte als Oberbürgermeister der erste Diener der Stadt sein, aber er ist der Erste, der sich bedient.“

Die OB-Kandidatin warnte vor Feldmanns „sozialistischen Ideen“ mit bis zu 60 Prozent sozialem Wohnraum. Zudem erklärte Weyland, sie habe ihren Parteikollegen,  Stadtrat Markus Frank, nicht kritisiert. Beim Thema Sicherheit seien viele Dezernate involviert, die sich absprechen müssten, damit es klappe. Dafür müsse das Stadtoberhaupt sorgen. „Wir müssen ein Maximum an Sicherheit erreichen.“

Der CDU-Kreisvorsitzende Jan Schneider unterstützte Weyland und sagte, Feldmann solle statt der Amtskette besser eine Federboa tragen, so sehr schmücke er sich mit fremden Federn. „Die Kette würde dir sowieso viel besser stehen“, sagte er zu seiner Kandidatin. Feldmann stelle sich so dar, als habe er alles in der Stadt Erreichte selbst errungen. „Es gehört zu einem fairen Umgang, dass man sagt, wer die gute Arbeit gemacht hat.“

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