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Neuer Frankfurter Stadtteil CDU gegen Stadtteil im Westen der A5

Wegen fehlender Mehrheiten in der zuständigen Regionalversammlung will die CDU Frankfurt den neuen Stadtteil auf den Bereich Östlich der A5 beschränken.

Neuer Stadtteil
Frankfurt plant einen neuen Stadtteil im Norden der Kommune beidseits der Autobahn A5. Foto: Arne Dedert (dpa)

Die Frankfurter CDU rückt vom Vorhaben ab, den neuen Stadtteil im Nordwesten auch westlich der Autobahn A5 zu errichten. Dafür bedürfe es Mehrheiten in der zuständigen Regionalversammlung Südhessen; diese Mehrheiten seien aber nicht gegeben, sagte der Frankfurter CDU-Vorsitzende Jan Schneider am Montag. Er plädierte dafür, zunächst den Bau des neuen Stadtteils östlich der A5 voranzutreiben und dafür die Unterstützung der Kommunen zu sichern.

Das Frankfurter Planungsdezernat reagierte verhalten auf den Richtungsschwenk des CDU-Parteichefs, der auch Baudezernent ist. Wie Mark Gellert, der Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD), sagte, gebe es einen klaren Auftrag der Stadtverordneten an den Magistrat, vorbereitende Untersuchungen für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Bereich Frankfurt-Nordwest, also Niederursel und Praunheim, zu treffen. „Das schließt die Bereiche westlich und östlich der Autobahn A5 mit ein.“

Zuletzt hatten CDU-Verbände im Hochtaunus und Main-Taunus für den 19. August zum Sternmarsch gegen den geplanten neuen Stadtteil aufgerufen. Auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte den Bau westlich der A5 kritisiert.

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