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Neue Altstadt in Frankfurt Das Konzept hinter der Drohnen-Show

Die 20-minütige Show sei „fast ein Hörspiel mit Bildern“, sagt Stefan Weil, der Macher der Drohnen-Show. 110 Quadrocopter zeichnen beim Altstadtfest Sternenbilder in den Nachthimmel über dem Main.

Lichtshow zum Altstadtfest
Zur Lichtshow erklingen Sprachpassagen mit Goethe-Zitaten und Texte über den Apfelwein und Eintracht Frankfurt. Foto: Stadt Frankfurt

110 Quadrocopter schweben zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke bis zu 120 Meter über dem Main, zeichnen dabei Sternenbilder in den Abendhimmel: Goethe, eine Krone, eine Waage oder auch eine Raute. Der Höhepunkt der Feier zur Eröffnung der neuen Altstadt in Frankfurt.

48 extra starke Großscheinwerfer beleuchten die Szenerie. Eine eigens für diesen Anlass komponierte elektronische Musik, die mit Elementen des einst in Frankfurt wirkenden Barockmusikers Georg Philipp Telemann spielt, erklingt. Sprachpassagen mit Goethe-Zitaten, aber auch Texte über den Apfelwein und Eintracht Frankfurt, sollen zu hören sein.

Drohnen-Show ist Hommage an Frankfurt

Die knapp zwanzigminütige Show sei „fast ein Hörspiel mit Bildern“, sagte Stefan Weil, Geschäftsführer des für ihre Gestaltung verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph. Das Unternehmen mit Sitz im Gallus hat bereits mehrere große Lichtshows in Frankfurt inszeniert, etwa die zur Fußball-WM im Jahr 2006.

Drohnen-Shows habe es bereits andernorts gegeben, sagte Weil. Etwa beim Auftritt von Lady Gaga in der Pause des Superbowls. In dieser Form und Größe sei die Inszenierung aber die erste weltweit, so Weil.

Die Show werde eine Hommage an Frankfurt sein, sagte Feldmann. Sie zeige das Kaleidoskop von Gegensätzen, das charakteristisch für die Stadt sei, das Nebeneinander etwa von Altstadthäusern und Wolkenkratzern.

1,5 Millionen Euro für das Altstadtfest

Die Vorgabe sei gewesen, etwas Einzigartiges, Spektakuläres, aber auch Finanzierbares und für viele Zuschauer Sichtbares zu präsentieren, sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der städtischen Tourismus- und Congress-Gesellschaft (TCF).

Die neue Altstadt selbst wäre zu eng für eine große Show gewesen. Für die Drohnen-Show selbst sei aber auch aus Sicherheitsgründen nur der Himmel über dem Main in Frage gekommen. Trotzdem habe man alles mit Flugsicherung, Polizei, Feuerwehr, Schifffahrtsamt und anderen Behörden abstimmen müssen.

Von den 1,5 Millionen Euro, die die Stadt der TCF für das Altstadtfest zur Verfügung gestellt hat, fließen laut Feda 300.000 bis 400.000 Euro in die Drohnen-Show. Unterstützt wird diese auch etwa von der Mainova, der VGF und der Lufthansa.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Neue Altstadt Frankfurt

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