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Namensstatistik Sophie und Alexander an der Spitze

Die Namens-Vorlieben der Frankfurter Eltern unterscheiden sich deutlich vom Bundestrend und sind sehr konstant. Bei der Zahl der Geburten legen Frankfurt und Umgebung 2015 kräftig zu.

Sophie heißen die meisten Babys, die im Jahr 2015 in Frankfurt geboren wurden. Foto: imago

Die glorreiche Rückkehr des Alexander: Nach drei Jahren hat er den ersten Platz auf der Liste der beliebtesten Frankfurter Jungenvornamen zurückerobert und Maximilian (149) mit acht Stimmen Vorsprung auf Platz zwei vor David (104) verwiesen. Die wahre Königin unter den Vornamen ist aber Sophie (214) vor Marie, Maria und Sophia. Diese Jahresstatistik hat Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld am Donnerstag bekanntgegeben.

Zugleich teilte die Stadträtin die Zahl der Geburtsbeurkundungen für 2015 mit – und da haben die Eltern aus Frankfurt und dem Umland wieder einmal kräftig zugelegt: 12 135 amtlich bestätigte Geburten bedeuten einen Anstieg um 378 gegenüber dem Vorjahr. Während anderswo die Geburtenzahl zurückging, hält sich Frankfurt zum zwölften Mal in Folge über der 10 000er-Marke. Viele Eltern aus der Region entscheiden sich dafür, ihre Babys in den Frankfurter Kliniken und Geburtshäusern zur Welt zu bringen. Sie machen laut Birkenfeld etwa ein Drittel aus.

Gestiegen ist auch die Zahl der angemeldeten Eheschließungen von 3775 im Vorjahr auf 4204. Letztlich in Frankfurt geschlossen wurden 2872 Ehen und 155 Lebenspartnerschaften. Der markante Unterschied zwischen Anmeldezahlen und tatsächlichen Heiraten liegt nicht etwa daran, dass die Paare es sich doch noch anders überlegt hätten – sie haben lieber anderswo geehelicht. Anmelden muss man das trotzdem am Wohnort.

Beliebte Römer-Ehen

Umgekehrt haben auch Paare aus dem Umland in Frankfurt geheiratet. Am liebsten gab man sich im Römer das Jawort (2051 Eheschließungen/135 Verpartnerungen), gefolgt vom Bolongaropalast in Höchst (671/11), dem Palmengarten (93/3), dem Seckbacher Rathaus (20/2), dem Main Tower (20/1) und der Nikolauskapelle (17/3). Einbürgerungsanträge stellten im vergangenen Jahr 3160 Personen, 2550 wurden eingebürgert. Gestorben wurde in Frankfurt auch: 7837 Todesfälle wurden beurkundet, gegenüber 7029 im Vorjahr.

Zurück zum Erfreulichen, den kleinen neuen Erdenbürgern: Die Frankfurter Namensstatistik hebt sich nicht nur wohltuend vom Bundestrend ab (da liegen Mia und Ben vorn), sie ist auch erstaunlich stabil: Die Top-30-Namenslisten der vergangenen zehn Jahre unterschieden sich so gut wie gar nicht voneinander. Wer sämtliche 60 beliebtesten Frankfurter Mädchen- und Jungennamen lesen will, ruft unter www.frankfurt.de die Rubrik Standesamt auf und dort die „Vornamensstatistik aktuell“.

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