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Nahverkehr Preise im Nahverkehr senken

Der eine Baustein, die Menschen zum Umsteigen auf die Bahn zu bewegen, ist ein gut ausgebautes Netz. Der andere sind günstige Preise. Ein Kommentar.

Wenn Fahrscheine im Nahverkehr billiger werden, fahren mehr Menschen mit. Das hat die Preissenkung bei der Frankfurter Clevercard für Schüler und Azubis eindrucksvoll gezeigt. Das hat so gut funktioniert, dass andere Städte und Kreise das Modell übernommen haben.

Menschen überlegen sich doch immer, was für sie der komfortabelste und günstigste Weg ist, um an ihr Ziel zu kommen. Der Nahverkehr in Frankfurt hat großes Potenzial, viele Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Fast überall kommen die Menschen in dieser räumlich so übersichtlichen Stadt mit Bus und Bahn so schnell hin wie mit dem Auto (oder dem Rad). Wenn kein Stellwerk ausfällt oder der Schienenersatzverkehr lahmt. Staus gibt es bekanntlich auch auf der Straße.

Eine Tageskarte im Frankfurter Nahverkehr kostet allerdings sieben Euro, ab Januar zwanzig Cent mehr. Das ist so viel, wie manche pro Tag fürs Essen ausgeben können. Mit anderen Worten: Der Nahverkehr in der Stadt ist zwar hervorragend ausgebaut. Aber auch irrsinnig teuer.

Auch wenn die Fahrgastzahlen wachsen: Eine Mobilitätswende weg vom Auto bekommt die Politik so nicht hin. Mit allen negativen Umweltfolgen, die der Autoverkehr mit sich bringt, Stickoxiden und Feinstaub, und dem immensen Platz, der Fahrzeugen auf Straßen und Parkplätzen immer noch eingeräumt wird.

Ein gutes Angebot im Schienennetz ist ein Baustein, die Menschen zum Bahnfahren zu bewegen. Der andere ist ein günstiger Fahrpreis.

Noch günstiger ist nur das Radfahren. Macht im Novemberregen leider nicht ganz so viel Spaß.

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